Am 21. August 2025 war die GfE – Gemeinsam für Eisingen im Wasserwerk Pforzheim zu Gast. Betriebsleiter Uli Waibel führte uns durch die Stationen der Wasseraufbereitung – vom Quellwasser bis zum Trinkwasserhahn – und erklärte anschaulich, wie Trinkwasser aufbereitet und verteilt wird. Hierbei wurde uns auch sehr anschaulich dargestellt, wie sensibel das ganze Thema ist und wo die Quellen liegen, die Pforzheim und umliegende Ortschaften heute schon mit sehr gutem Trinkwasser versorgen.
Trinkwasserversorgung in Eisingen
Eisingen bezieht sein Wasser aktuell nur aus einer eigenen Quelle. Damit sind wir in Trockenzeiten oder bei Störungen besonders verwundbar, weil eine Zusatz-/Ersatzversorgung fehlt. Genau diese Situation macht deutlich, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig um alternative Versorgungsmöglichkeiten zu kümmern.
Um dieses Thema aktiv zu begleiten, hat die GfE gemeinsam mit der Verwaltung bereits vor längerem, die „Wassergruppe Eisingen“ ins Leben gerufen. Sie soll sicherstellen, dass wir im Gemeinderat fundierte Entscheidungen für die Zukunft der Trinkwasserversorgung treffen können. Jetzt ist es wichtig, dass dieses Thema vorangebracht wird – gemeinsam mit allen Fraktionen. Denn irgendwann wird wahrscheinlich auch der Zeitpunkt kommen, wo Pforzheim keine weiteren Gemeinden aufnimmt. Aktuell sind einige umliegende Gemeinden in ähnlicher Situation wie Eisingen und überlegen den gleichen Schritt.
Einladung & Zusammenarbeit
Uns war wichtig, das Thema überparteilich zu behandeln. Deshalb hatten wir alle Fraktionen und die Verwaltung zur Besichtigung eingeladen. Wasser betrifft uns alle, und die GfE möchte, dass das Thema besser im Gemeinderat und der Verwaltung verankert wird.
Eindrücke vom Besuch
An der Führung nahmen vier Gemeinderäte der GfE sowie sechs weitere GfE-Mitglieder teil. Besonders deutlich wurde:
Fazit
Der Besuch im Wasserwerk hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, rechtzeitig aktiv zu werden. Gemeinsam für Eisingen möchte, dass die Wassergruppe intensiviert und das Thema kontinuierlich im Gemeinderat vorangetrieben wird – im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger, damit die Trinkwasserversorgung auch in Zukunft gesichert bleibt!