
Am Donnerstag nach Fastnacht waren 12 Wanderlustige wieder unterwegs. Dieses Mal ging es auf eine ca. 9 km lange Strecke rund um die Rheininsel bei Ketsch. Auf der schönen Altrheinbrücke, erbaut 1990, erhielten wir die ersten interessanten Informationen über die Rheinbegradigung nach Tulla. Zwischen 1833 und 1845 wurde eine Flussschleife des Rheins durchbrochen und es entstand die von dem halbkreisförmigen Altrhein und dem begradigten Rhein umschlossene Ketscher Rheininsel, ein ca. 500 Hektar großes Feucht-, Trocken-, Wald- und Wiesenbiotop, das unter Naturschutz steht.
Bei kaltem, aber trockenem Wetter erkundeten wir die winterliche Auenlandschaft auf der Insel. Bei einer Trinkpause am Hauptrhein mit Blick auf vorbeischippernde Kähne erfuhren wir von unserem Wanderführer, wer Gottfried Tulla war. Dank Tullas Forschung wurden durch die Regulierung des Flussbettes Siedlungsflächen geschützt und neue gewonnen, die Schiffbarmachung des Rheins wurde verbessert und Malaria-Erkrankungen konnten eingedämmt werden. Auf unserem Rundweg kamen wir auch am Wildschweingehege vorbei und warfen in Ketsch noch einen Blick in die St. Sebastian Kirche, bevor wir im Restaurant „Taste of Tanndori“ die indische Küche kennenlernen durften.
Vielen Dank, Willi, für die schöne Wanderung und die gute Restaurantwahl. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour.
Hildegard Filsinger, VdK-Vorsitzende


