
Der Ibichhof im Simonswälder Tal blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der abgelegene ehemalige Bauernhof, der seit 1979 von den Kirchengemeinden Dunningen, Seedorf und Lackendorf langfristig gepachtet wird, hat sich dank unzähliger ehrenamtlicher Arbeitsstunden zu einem beliebten Freizeitheim entwickelt. Mit insgesamt 68 Betten bietet der Hof jedes Jahr zahlreichen Gruppen Raum für Schullandheime, Freizeitlager und Probewochenenden. Am Dienstag, dem 24. März 2026, fand die jährliche Hauptversammlung des Ibichhof-Teams statt. Dabei wurde über die positive Entwicklung im vergangenen Jahr berichtet: Die Belegung des Hauses ist weiterhin sehr gut. Besonders hervorzuheben ist das große Engagement der vielen Helferinnen und Helfer, die bei Arbeitseinsätzen tatkräftig mit anpackten – sei es beim Putzen, Renovieren oder bei der Brennholzarbeit.
Der erwirtschaftete Erlös des Ibichhofs kommt ausschließlich der Instandhaltung und Weiterentwicklung des Hauses sowie gemeinnützigen Projekten zugute. Auch in diesem Jahr unterstützt das Team wieder mehrere soziale Initiativen.
So wird unter anderem der Verein Springs of Hope e.V. gefördert, der sich in Kenia für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Frauen engagiert. In einem Rescue Center in Kilifi finden Straßenkinder ein sicheres Zuhause mit Unterkunft, Verpflegung, Schulbildung und medizinischer Versorgung.
Ein weiteres Projekt ist das Förderzentrum Angelus im Norden Bosniens. Die Einrichtung betreut Kinder mit besonderen Bedürfnissen und ermöglicht durch Spenden den Einsatz qualifizierter Fachkräfte wie Logopäden, Sonderpädagogen und Psychologen – eine wichtige Unterstützung für eine Arbeit, die in dieser Region ohne staatliche Förderung auskommen muss.
Seit über 45 Jahren besteht zudem eine Partnerschaft mit der Diözese Chachapoyas im Norden Perus. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit unterstützt das Ibichhof-Team mehrere Projekte der Alianza: Menschen mit Behinderung erhalten dringend benötigte Hilfsmittel wie Rollstühle und Gehhilfen, die ihre Mobilität und Selbstständigkeit deutlich verbessern.
In der Gemeinde Providencia werden Schülerinnen und Schüler gefördert, deren Schulweg oft mehrere Stunden beträgt. Um ihnen eine regelmäßige Teilnahme am Unterricht zu ermöglichen, wird während der Schulzeit Unterkunft und Verpflegung bei Gastfamilien finanziert. Ein örtlicher Elternbeirat organisiert die Auswahl und begleitet die Kinder in Zusammenarbeit mit der Schule.
Darüber hinaus wird im Mashuyacu-Tal ein nachhaltiges Kaffeeprojekt unterstützt. Dieses verbindet Umweltbildung mit ökologischer Landwirtschaft und Imkerei. Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Bauern zu verbessern und gleichzeitig die wertvollen Regenwälder zu schützen. Durch den Anbau hochwertigen Kaffees und nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden wird langfristig eine stabile wirtschaftliche Grundlage für die Familien geschaffen.
Die Hauptversammlung zeigte einmal mehr, wie stark der Ibichhof von ehrenamtlichem Engagement und gelebter Solidarität geprägt ist – sowohl vor Ort als auch weit über die Landesgrenzen hinaus.
Weitere Informationen zum Ibichhof finden Sie unter: www.ibichhof.de
Über 100 interessierte Personen aus den Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheiten Eschach-Neckar und Zimmern folgten der Einladung zu den Informations- und Gesprächsabenden über die kommende Neustrukturierung der Kirchengemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart bis zum Jahr 2030.
Es ist vieles noch nicht geklärt
Kritische Fragen zur Neuausrichtung wurden gestellt, wie etwa nach der finanziellen Selbständigkeit der einzelnen Kirchorte, der legitimierten Vertretung jedes Ortes im Kirchengemeinderat, der zumutbaren Belastung engagierter Ehrenamtlicher und dem Umgang der Diözese mit zunehmend weniger hauptberuflichem pastoralen Personal.
Lebendige Kirche vor Ort soll erlebbar bleiben
Doch bei allen Fragen waren sich die Teilnehmenden einig: Die Gemeinde vor Ort soll weiterhin lebendig bleiben. Es wurde beraten und diskutiert und gemeinsam erarbeitet, was dazu wichtig und nötig ist, beispielsweise Räume für Begegnung und Veranstaltungen, regelmäßige Gottesdienstangebote vor Ort und manches mehr.
Gleichzeitig wurden auch Chancen diskutiert, die in einem Zusammenschluss zu einer größeren Einheit liegen. Dazu gehört unter anderem die Kooperation von Interessengruppen, das übergreifende Angebot von alters- und themenspezifischen Angeboten und die Möglichkeit, sich vor Ort auf eigene Schwerpunkte zu konzentrieren und nicht „alles selbst machen zu müssen“.
Ländliche Gemeinden sehen sich auf Augenhöhe
Noch ist nicht klar, welche Gemeinden und Seelsorgeeinheiten zu einer großen Kirchengemeinde zusammengefügt werden. Klar und gut begründet ist das Anliegen der Anwesenden, mit Gemeinden ähnlicher Struktur zu kooperieren, die in annehmbarer Entfernung zueinander liegen. So sehen sich die Ehrenamtlichen und Gemeindemitgliedern in der Lage, gut und gleichwertig zusammenzuarbeiten und Synergieeffekte zu nutzen.
Der dritte Informations- und Gesprächsabend der Seelsorgeeinheiten Zimmern und Eschach-Neckar wird am Donnerstag, 16.04., um 19.30 Uhr in der Arche angeboten.
Ätherische Öle im Alltag – Möglichkeiten und Anwendungen
Ätherische Öle begleiten die Menschheit seit Jahrtausenden. Bereits in frühen Hochkulturen wurden aromatische Pflanzenessenzen geschätzt und eingesetzt – etwa in Ritualen zur Körperpflege oder zur Förderung des Wohlbefindens.
Düfte haben dabei eine besondere Wirkung. Sie sprechen unseren Geruchssinn direkt an, können Erinnerungen wecken und die Atmosphäre eines Raumes beeinflussen.
Diese lange Tradition zeigt, dass ätherische Öle mehr sind als nur angenehme Düfte.
Im Laufe des Abends erfahren Sie, was ätherische Öle genau sind und wie man sie im Alltag sinnvoll anwenden kann.
Termin: Dienstag, 21.04.2026
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Jakobussaal Herrenzimmern
Referentin: Katrin Manuela Gerstenecker, Doterra-Aromaberaterin und Praktikerin für Energie-Punkt-Mobilisation
Unkostenbetrag: 5,00 Euro
Wir bitten um Anmeldung im Pfarrbüro Bösingen unter der Telefonnummer 07404/395 oder per E-Mail an stwendelinus.boesingen@drs.de
Zum Lichterrosenkranz lädt das Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe am Dienstag, dem 14. April, um 14:30 Uhr alle ein, die ihre eigenen Anliegen, ihre Bitten und ihren Dank sowie die drängenden Anliegen in Kirche und Welt im Gebet vor Gott bringen möchten. Für alle Sorgen und Bitten sowie für den Dank werden Lichter entzündet. Das gemeinsame Beten stärkt den Glauben und das Vertrauen. Im Anschluss ist Gelegenheit zur Begegnung bei Kaffee und Kuchen.
Information: Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe, Tel. 07457 72-300, wallfahrt@liebfrauenhoehe.de, www.liebfrauenhoehe.de
Das Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe lädt am Samstag, dem 18. April,von 15 – 21 Uhr alle Interessierten zum Workshop „Emmaus im synodalen Licht“ ein.
Miteinander unterwegs sein – Wie kann das gelingen? Impulse aus der Emmaus-Geschichte und der Synodalität.
Elemente sind: Offenes Ankommen mit Kaffee und Kuchen, Impuls Synodalität/Emmaus-Geschichte, „Gespräch im Geist“, Heilige Messe und Zeit für Begegnungen mit kleiner Stärkung (Rote Wurst).
Anmeldung bis 16. April erforderlich.
Information: Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe, Tel.: 07457 72-300, wallfahrt@liebfrauenhoehe.de, www.liebfrauenhoehe.de
„Ein etwas anderer Frühjahrsputz“ ist Thema bei der „Kleinen Auszeit“, zu der das Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe am Mittwoch, 22. April, von 9:00 – 12:00 Uhr einlädt. Die kleine Auszeit ist für Frauen und Männer eine Chance, den Alltag zu unterbrechen, Impulse für das Leben zu bekommen und neue Kraft zu schöpfen. Elemente des Tages sind: Gemeinsames Frühstück, Raum für Begegnungen, ein Vortrag zum Tagesthema und ein besinnlicher Ausklang. Anmeldung erforderlich.
Information: Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe, Tel.: 07457 72-300, wallfahrt@liebfrauenhoehe.de, www.liebfrauenhoehe.de
Die Erstkommunion ist ein so großes Fest,
weil die Eucharistie ein so großes Geschenk ist.
Auf den ersten Blick Brot und Wein,
doch wie bei einem Geschenk üblich,
lohnt sich der zweite Blick.
In Brot und Wein
schenkt sich Jesus selbst.
Er will bei uns sein, eng mit uns verbunden.