Nachdem die Gemeinschaftsunterkunft (GU) für Geflüchtete in Schefflenz schon länger fertiggestellt worden ist, wird nun auch mit der Belegung begonnen. Die aktuellen Zuweisungszahlen, insbesondere bei den ukrainischen Geflüchteten, führen dazu, dass die Unterkunft „Rittersbacher Weg“ im Januar eröffnet wird. Die Unterkunft ist für bis zu 75 Personen ausgelegt. Die Belegung ist mit ukrainischen Geflüchteten vorgesehen.
Zur Begleitung der Geflüchteten steht ein Team aus Heimleitung, Sozialarbeit und Hausmeister zur Verfügung. Zudem fand bereits ein erstes Vernetzungstreffen mit Personen statt, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Um eine gelungene Integration zu fördern, werden weitere Ehrenamtliche gesucht, die die ersten Schritte der Personen in Deutschland begleiten und sie auf ihrem Weg fördern. Insbesondere auch der Erwerb der deutschen Sprache gilt als wichtigstes Element für eine erfolgreiche Ankunft. Wer Interesse hat, die Geflüchteten ehrenamtlich zu unterstützen, darf sich gerne bei den Integrationsbeauftragten des Landratsamts Annette Vogel-Hrustic und Nadine Appenzeller (Tel. 06261/84-2283 oder 06261/84-1429, integration@neckar-odenwald-kreis.de) melden. Die Erfahrung zeigt, dass Asylkreise das Leben der Geflüchteten sehr unterstützen und dadurch die Herausforderungen beim Ankommen erleichtern.
Die Belegung der GU mit den ersten etwa zehn Personen ist ab dem 7. Januar geplant. Die Personen werden im Neckar-Odenwald-Kreis im Rahmen der vorläufigen Unterbringung untergebracht, d. h. sie werden nach der Erstaufnahme in den Landeserstaufnahmestellen direkt dem Neckar-Odenwald-Kreis zugewiesen. Sie erhalten zeitnah einen Aufenthaltstitel und können damit direkt eine Erwerbstätigkeit aufnehmen und sich auch eigenen Wohnraum suchen. Die vorläufige Unterbringung endet bei ukrainischen Geflüchteten spätestens sechs Monate nach der Zuweisung. Die Personen werden dann anschlussberechtigt, d. h. sie werden auf die kreisangehörigen Städte und Gemeinden verteilt, die dann zur Unterbringung verpflichtet sind. Die Kommunen suchen daher dringend geeigneten Wohnraum für die Anschlussunterbringung.


