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Gerhard Hotter - Spiel-System-Zufall

Der Kunstverein „Das Damianstor“ Bruchsal e.V. zeigt in seiner fünften Kooperation mit dem Schloss Bruchsal die Einzelausstellung „Spiel-System-Zufall“...
PYRAMIDS LXXIV, 2021100x100 cm, Acryl auf LeinwandFoto: G. Hotter

Der Kunstverein „Das Damianstor“ Bruchsal e.V. zeigt in seiner fünften Kooperation mit dem Schloss Bruchsal die Einzelausstellung „Spiel-System-Zufall“ des international renommierten Künstlers Gerhard Hotter. Die Vernissage findet am Sonntag, den 19. April 2026 um 11.00 in den Sonderausstellungsräumen des Schlosses statt; der Eintritt zu diesen Räumen ist am Eröffnungstag gegen Vorlage der Einladungskarte kostenfrei. Die Ausstellung ist bis zum 25. Mai 2026 zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten im Schloss und samstags von 14.00-17.00

sowie sonntags von 11.00-17.00 in den Räumen des Kunstvereins im Damianstor zu besichtigen.

Mit seiner Konzentration auf strenge Linien, klare geometrische Formen und leuchtende Farben gehört das Werk Gerhard Hotters zur Stilrichtung der Konkreten Kunst, die mit der menschlichen Wahrnehmung spielt und dabei nachvollziehbaren Kriterien folgt.

Die Rhythmisierung und Strukturierung der Bildfläche in Hotters Arbeiten ist teilweise aus Zahlenmustern abgeleitet, die als Langford-Sequenzen bekannt sind. In Einzelwerken und Serien, die meist mit Acrylfarbe auf Leinwand, Holzträger oder Papier gemalt werden, übersetzt der Künstler die Gesetzmäßigkeit der Mathematik in die sinnliche Erfahrungswelt. Im Ergebnis scheinen sich die Formen für den Betrachter teilweise zu Pyramiden, Gittern, Bändern oder ähnlichen plastischen Gebilden zusammenzusetzen, die durch den optischen Effekt von Tiefenräumlichkeit entstehen, dem sich die bildgenerierenden Reflexe im Gehirn nicht entziehen können – und denen Hotter trotz selbstauferlegtem Regelzwang mit lustvoller Spielerischkeit nachgeht.

Gerhard Hotter wurde 1954 in Nürnberg geboren und studierte dort an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Günter Dollhopf. Heute lebt und arbeitet er in seiner Heimatstadt und in Paris. Seine Werke wurden international in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und befinden sich in renommierten Sammlungen, u.a. der Sammlung Euren Gomringers, der als Vaters der „Konkreten Poesie“ gilt, die heute Teil der Sammlung des Museums für Konkrete Kunst in Ingolstadt ist. Die in Bruchsal gezeigten Werke können über den Kunstverein käuflich erworben werden.

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Ausgabe 16/2026
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