In der Waldbronner Gerüchteküche brodelt so manche Behauptung im großen Topf der „Falschmeldungen“. Hier ein bisschen gehört, dort ein bisschen hinzugedichtet, und schon ist es fertig, das Waldbronner Gerücht. Ein Gerücht ist im Übrigen etwas, was allgemein weitererzählt wird, ohne dass geprüft ist, ob es auch wirklich zutrifft.
Für uns von der Gemeindeverwaltung ist der mitunter brodelnde Gerüchtetopf Anlass, die ein oder andere Meldung, die uns der Flur- oder auch der Dorffunk zugetragen hat, aufzugreifen und auf deren Wahrheitsgehalt zu prüfen. In lockerer Folge und auch nicht immer ganz ernst gemeint, stellen wir das ein oder andere Gerücht vor und gleichzeitig gerne klar.
Heute geht’s um das Gerücht, dass sich in unserem schönen Teilort Busenbach „nichts mehr tut“.
Richtig ist: Die Sanierung des Busenbacher Friedhofs musste aus finanziellen Gründen verschoben werden. Ebenfalls zurückgestellt wurde die geplante Neugestaltung des Kirchplatzes, da die Erschließungskosten sehr hoch gewesen wären und auf die Anlieger hätten umgelegt werden müssen.
Falsch ist jedoch die Behauptung, dass in Busenbach nicht mehr investiert werde oder keine Entwicklungen mehr stattfinden.
Ganz im Gegenteil: Auch in Busenbach wird kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Ortsteils gearbeitet. So finden beispielsweise Verkehrsspaziergänge im Rahmen des Mobilitätskonzepts statt – ebenso wie in den anderen Ortsteilen. Parksituationen werden überprüft und verbessert, etwa in der Wiesenstraße.
Der Kindergartenstandort Waldhöhle bleibt erhalten und sichert weiterhin die Kinderbetreuung vor Ort. Zudem wurde ein neuer Standort für den neuen Naturkindergarten „Wiesenkinder“ gefunden. Mit dem fertiggestellten und bereits in Betrieb genommenen Pfarrhaus St. Josef ist ein weiterer gewichtiger Baustein für das Gemeindeleben geschaffen worden.
Auch beim Thema nachhaltige Mobilität geht es voran: Ladestationen werden installiert beziehungsweise weiter ausgebaut, zudem entsteht am Bahnhof Busenbach eine neue Fahrradservice-Station. Darüber hinaus wurde vom Parkplatz Hellenstraße zur Kapelle Maria Zuflucht ein fester Weg angelegt, der die Erreichbarkeit verbessert und zugleich die Aufenthaltsqualität erhöht.


