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Geschichte wird greifbar – Ausstellungseröffnung im Korntaler Rathaus

(me) Die Wanderausstellung „Vielfalt & Gegensätze – von den 70ern bis heute“ wurde kürzlich im Rathaus Korntal eröffnet. Dies lockte rund 60 interessierte...
Bürgermeister Alexander Noak, Ewald Gaukel und Christine Sturgess bei der Eröffnung (v. r. n. l.).Foto: Stadtverwaltung Korntal-Münchingen

(me) Die Wanderausstellung „Vielfalt & Gegensätze – von den 70ern bis heute“ wurde kürzlich im Rathaus Korntal eröffnet. Dies lockte rund 60 interessierte Bürger aus Korntal-Münchingen und Umgebung ins Foyer im ersten Obergeschoss des Verwaltungsgebäudes.

Im Frühjahr war die Ausstellung bereits im Heimatmuseum Münchingen zu sehen. Dort hatte sie die Schwerpunkte „50 Jahre Stadt Korntal-Münchingen“ und die „70er Jahre“ als historischen Hintergrund für den Zusammenschluss von Korntal und Münchingen 1975. Dem Heimatmuseum Münchingen war es wichtig, die Jubiläumsschau in den beiden Stadtteilen anzubieten, so dass sie diese direkt miteinander verbindet.

Jetzt gibt es Neues zu entdecken: „Es freut mich sehr, dass wir Teile der Wanderausstellung ‚Vielfalt & Gegensätze – von den 70ern bis heute‘ nun auch im Rathaus in Korntal zeigen können – ergänzt um spannende Neuerungen wie die Tafeln zur Städtepartnerschaft und den historischen Eichenstamm aus dem Seewald“, begann Bürgermeister Alexander Noak seine Rede bei der Eröffnung.

Das 60-Jahr-Jubiläum der Städtepartnerschaft mit Mirande und Tubize ist nun der dritte Themenkomplex und ein weiterer Grund, in diesem Jahr zu feiern. Noak resümierte: „Diese Ausstellung macht Geschichte greifbar: Sie erinnert an 50 Jahre Stadt Korntal-Münchingen, beleuchtet 60 Jahre Städtepartnerschaft und zeigt zugleich, wie vielfältig und lebendig unsere Stadtteile zusammengewachsen sind.“

Anschließend beschrieb Ewald Gaukel vom Heimatverein Münchingen wie es zum Zusammenschluss der Stadt Korntal und der Gemeinde Münchingen gekommen war. Im Zusammenhang mit der Verwaltungsreform in Baden-Württemberg veröffentlichte die Landesregierung 1973 ihr Ziel der Zusammenführung. Dies wurde am 1. Januar 1975 umgesetzt. Mit dem Doppelnamen Korntal-Münchingen sollte deren Gleichberechtigung zum Ausdruck gebracht werden.

Museumsmitarbeiterin Christine Sturgess gab Einblicke in die bunten und facettenreichen 70er Jahre und die Städtepartnerschaft. Anschaulich wurden ihre Erläuterungen anhand der Fotos auf den Schautafeln und der zahlreichen Exponate. „Viele Erinnerungen kamen beim Betrachten der Ausstellungsstücke zurück, zum Beispiel an die Makramee-Phase in den 70er Jahren“, freute sich Heike Hellinger von der Stadtverwaltung. Die Besucher seien sehr interessiert gewesen.

Ihren Ausklang fand die Veranstaltung mit der Einladung zu Getränken und einer leckeren Verköstigung im Sitzungssaal. Über alles Gehörte und Gesehene tauschten sich dort die Gäste interessiert aus.

Bis zum 28. November kann die Ausstellung zu folgenden Öffnungszeiten im Korntaler Rathaus besucht werden: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie am Mittwochnachmittag von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Interessierte Besucher betrachten die Schautafeln und Exponate.Foto: Stadtverwaltung Korntal-Münchingen
Erscheinung
Amtsblatt Stadt Korntal-Münchingen
Ausgabe 41/2025
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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