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Geschichten aus dem Städtle

Geschichten aus dem Städtle - Wohnen und Leben im Waldenbucher Schloss. Helga Ottmar geb. Fellhauer, Jahrgang 1935, wohnte 30 Jahre lang (1939 - 1969) mit ihren Eltern im Offizienbau und erinnert sich an ihre Kindheit im Schloss, als die Heimatvertriebenen kamen. Auch wenn es fürstlich klingt, so waren Wohnen und Leben im Waldenbucher Schloss in den späten 40er und 50er Jahren des 20. Jahrhunderts alles andere als ein Privileg. Meine Mutter stand im Winter immer gegen fünf Uhr morgens auf, um die Öfen zu beheizen. Dafür musste das Heizmaterial erst einmal aus dem Erdgeschoss geholt werden. Eines Mittags im Januar 1945 waren wir im Schlosshof und spielten. Da kam ein Pferdewagen durch den Torbogen, ein abgemagertes Pferd und ein ziemlich ramponierter Planwagen. Wir Kinder haben gestaunt, was da los ist. Als sie hielten, stieg eine Familie aus: vorne die Mutter und aus dem Inneren der Kutsche sechs Kinder. Wir standen da und haben vor lauter Staunen den Mund nimmer zugekriegt. Es war die Familie Bippus, die ersten Heimatvertriebenen im Schloss. Die ganze interessante Geschichte und mehr lesen Sie auf meiner Webseite. - ChatGPT-Bild erstellt von W. Härtel (Pferdekutsche mit überdachtem Anhänger fährt durch den Schlossbogen), Wolfgang Härtel, Hoher Weg 10, 71111 Waldenbuch, Tel. 07157 4195, w.haertel@alt-waldenbuch.de
Foto: w.h.

Erscheinung
Stadtnachrichten Waldenbuch
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Ausgabe 09/2026
von Alt Waldenbuch
24.02.2026
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