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Geschichten aus dem wahren Leben und grandiose Filmmusik

Das Kino schafft es immer wieder, vermeintlich Altbekanntes neu und ganz anders zu erzählen. So ist es auch bei Umberto Pasolinis Version von der Heimkehr...

Das Kino schafft es immer wieder, vermeintlich Altbekanntes neu und ganz anders zu erzählen. So ist es auch bei Umberto Pasolinis Version von der Heimkehr des „Odysseus“. In „Rückkehr nach Ithaka“ ist der Mann, der zu den großen Helden der Antike zählt, ein erschöpfter alter Soldat, der nach vielen Kämpfen wieder seine Heimatinsel erreicht. Er ist kein strahlender Sieger, sondern ein von seinen Erlebnissen Gezeichneter, der fremd ist in seiner Heimat. Alles hat sich verändert dort und auch er hat sich verändert, zunächst erkennt ihn nur sein alter treuer Hund. Der Film bringt auf eindringliche Weise und grandios dargestellt von Ralph Fiennes und Juliette Binoche die Wiederbegegnung von Heimkehrern und Daheimgebliebenen auf die Leinwand. Und am Ende steht die Hoffnung auf Wiederannäherung. „Rückkehr nach Ithaka“ ist am 19. Januar noch einmal zu sehen.

Eine witzige, unterhaltsame und herzerwärmende Tragikomödie nach einer wahren Geschichte ist „Mit Liebe und Chanson“ von Regisseur und Drehbuchautor Ken Scott. Der französische Spielfilm entstand nach der Autobiografie von Roland Perez. Der jüngste Sohn einer jüdisch-marokkanischen Familie wurde in den 1960er Jahren mit einer Fehlbildung am Fuß geboren. Seine Mutter Esther ist unermüdlich und tut alles dafür, dass ihr geliebtes Kind einmal ein „normales“ Leben führen kann. Entgegen aller ärztlichen Prognosen verspricht sie Roland, dass er einmal wie alle Kinder auf seinen eigenen Beinen in die Schule laufen kann. Eine wichtige Rolle in der mütterlichen Therapie spielen französische Chansons, und so wird die gesamte Großfamilie monatelang mit der Musik von Sylvie Vartan und anderen Stars der Szene beschallt. Die unglaubliche wahre Geschichte ist im Central in der deutschen Fassung und am 21. Januar im französischen Original „Ma Mère, Dieu et Sylvie Vartan“ mit Untertiteln zu sehen. Und am 28. Januar zeigen wir den Film auch als „Strickkino“.

Was wäre das Kino ohne die Musik von Hans Zimmer. Der Oscar-Preisträger hat zum Erfolg unzähliger Filme beigetragen, darunter „König der Löwen“, Gladiator, Fluch der Karibik, Dunkirk und viele mehr. „The World of Hans Zimmer – A New Dimension“ bringt die Musik des Komponisten im Konzert auf die große Leinwand. Das Konzert, in Krakau aufgenommen, zeigt die ganze Bandbreite seines Schaffens und lässt seine Filmmusik intensiv erleben. Zimmer selbst stand auf der Konzertbühne und führte in sein Werk ein. Der Film ist am 25. Januar zu sehen.

Das aktuelle Programm:

Do., 15.01., 19.30, Wake up Dead Man: A Knives Out Mystery

Fr., 16.01., 19.30, Stromberg – Wieder alles wie immer

Sa., 17.01., 14.00, Die Wilden Hühner

Sa., 17.01., 16.30, Dalia und das rote Buch

Sa., 17.01., 19.30, Mit Liebe und Chansons

So., 18.01., 11.00, Sunday Movies: Super Charlie

So., 18.01., 18.00, Manche mögen's falsch, mit Regisseur Stanislaw Mucha

Mo., 19.01., 19.30, Rückkehr nach Ithaka

Mi., 21.01., 19.30, Ma Mère, Dieu et Sylvie Vartan OmU

Do., 22.01., 19.30, Teresa – Ein Leben zwischen Licht und Schatten

Fr., 23.01., 19.30, Mädelsabend: Das perfekte Geschenk

Sa., 24.01., 14.00, Bibi Blocksberg-Das große Hexentreffen

Sa., 24.01., 16.30, Zoomania 2

Sa., 24.01., 19.30, Stromberg-Wieder alles wie immer

So., 25.01., 18.00, The World of Hans Zimmer – A New Dimension

Weitere Informationen finden Sie unter www.central-ketsch.de und auf Instagram. Viel Freude im Kino!

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Ausgabe 03/2026
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