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Kirche & Religion

Gläubige der HoRAN-Kirchengemeinden feiern Christi Himmelfahrt

„Was schaust du nach oben“ „Was schaust du nach oben“. Unter diesen Worten stand in diesem Jahr der Himmelfahrtsgottesdienst der HoRAN-Kirchengemeinden...
Gottesdienst mit den Kirchengemeinderätinnen Jessica Marsh, Miriam Eisenmann und Pfarrerin Isabelle Schwiderski. Auf der Empore der Posaunenchor ReilingenFoto: Renate Hettwer

„Was schaust du nach oben“
„Was schaust du nach oben“. Unter diesen Worten stand in diesem Jahr der Himmelfahrtsgottesdienst der HoRAN-Kirchengemeinden in der Evangelischen Kirche in Neulußheim. Bereits einen Tag zuvor ging der Blick der Verantwortlichen gen Himmel. Petrus und die Eisheiligen machten dem traditionellen Gottesdienst zwischen Gemeindehaus und Kirche leider einen Strich durch die Rechnung.

Texte aus Jesaja 40 luden ein, den Blickwinkel von eigenen Problemen weg hin zu Gott zu richten. Ein Aufruf zu einem Perspektivwechsel und Vertrauen auf Gott. Jesaja 40,31 lehrt, dass diejenigen, die auf den Herrn hoffen, neue Kraft schöpfen. Den HoRAN-Gottesdienst in der Evangelischen Kirche Neulußheim hielten Pfarrerin Isabelle Schwiderski und die beiden Kirchengemeinderätinnen Miriam Eisenmann und Jessica Marsh. Der Posaunenchor Reilingen unter der Leitung von Alexander Hartmann gab dem Gottesdienst zu Beginn und als Unterstützung bei den gesungenen Liedern einen kraftvollen Rahmen. Nach dem ersten Lied verließen die Jüngsten als Teil des Gottesdienstes die Kirche zum Kindergottesdienst im Evangelischen Gemeindehaus.

„Der Himmel ist offen“, tragt die Botschaft weiter, so Miriam Eisenmann. Ratlosigkeit und voller Fragen damals bei den Aposteln, als Jesus entschwand. „Was steht ihr da und schaut in den Himmel, der Himmel ist nicht fern, sondern gegenwärtig unter uns“, so Engel. Die Botschaft: Mit Gottes Geist in den Herzen die Hoffnung weitertragen und helfen, wo man gebraucht wird.

Nach Gebet, Psalm 47 und Worten aus Lukas 24, 44–53, und dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis hielt Pfarrerin Schwiderski ihre Predigt aus der Apostelgeschichte. Glaube, der trägt, auch wenn es oft schwerfällt und Gott manchmal himmelweit entfernt ist. „Ich bin bei dir alle Tage, mit Kraft durch den Heiligen Geist, so zuvor Jesus zu seinen Jüngern. Und die heutige Frage, warum tut heute niemand etwas? Despoten, die unter dem Deckmantel Religionen zum Krieg anstiften und was tun wir selber, um unsere Demokratie zu stärken? „Unzufriedenheit ist niemals ein guter Nährboden“, so Schwiderski. So auch der Hilfeschrei zu Gott in Psalm 121 und die Frage, ob der Himmel einen Ausweg bietet.

„Schaut nicht nach oben“, so die Botschaft. Zeit, dass sich was dreht, sich etwas tut. Jesus sieht die Jünger in Verantwortung, „Jetzt seid ihr dran, geht los und verkündet die Botschaft.“

Auch wir haben Verantwortung zu tragen. Aktiv werden am Arbeitsplatz, in der Familie, in den Vereinen. Loslegen, handeln, in Kirche und Gesellschaft. Den Himmel im Herzen tragen, auf Jesus vertrauen, entlasten, Druck nehmen. Spüren, dass Jesus mitten unter uns ist und wir nicht alleine sind, verbunden mit Gott sein.

Gebete, gesprochen von Pfarrerin Isabelle Schwiderski, Miriam Eisenmann und Jessica Marsh verdeutlichten das mit dem „Erhöre uns“ der Gemeinde.

Nach Abkündigungen und dem Nachspiel des Posaunenchors erhielten die Gläubigen einen besonderen Himmelssegen. Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Evangelische Bau- und Förderverein Reilingen e. V. zu Deftigem und Süßem ins Gemeindehaus ein.

Renate Hettwer

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