
Donnerstag, 26. März
20:00 UhrChorprobe
Freitag, 27. März
16:30 UhrJungschar
19:30 UhrJugendkreis
Samstag, 28. März
19:00 UhrWochenendversammlung
Sonntag, 29. März
10:30 UhrGottesdienst mit Pastor Andreas Niedballa
und Musik-Begleitung durch die Jugendband.
Parallel zur Predigt gibt es für Kinder zwischen
4-7 Jahre einen Kindergottesdienst.
Montag, 30. März
17:00 UhrKinderstunde fällt wegen Osterferien aus
19:00 UhrOrchester
20:30 UhrFreizeit-Volleyball-Sport, Schwarzach-Halle
Dienstag, 31. März
09:00 UhrKrabbelgruppe „Piepmatzen“ für Kleinkinder
fällt wegen Osterferien aus
20:00 UhrBibel- und Gebetsstunde
Mittwoch, 1. April
18:00 UhrTeenagerkreis fällt wegen Osterferien aus
19:00 UhrBibel-Gesprächskreis
Donnerstag, 2. April
20:00 UhrChorprobe
Freitag, 3. April
Jesus betete: „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“
10:30 UhrGottesdienst zum Karfreitag mit Pastor
Andreas Niedballa und Heiligem Abendmahl.
Mitwirkung durch Gemeindechor & Musikteam.
16:30 UhrJungschar fällt wegen Osterferien aus
19:30 UhrJugendkreis
Von 16. bis 19. April – Lego-Tage für Kinder von 7 bis 12 Jahren
in Liebenzeller Gemeindezentrum. Einladung folgt.
Von 20. bis 25. April – Sanierung der Außenfassade des Liebenzeller Gemeinde- und Jugendzentrums Schwarzach
Wir wollen für die Obrigkeit beten, wie es in der Bibel steht:
„So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und zufriedenes Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit“.
– 1. Timotheus 2, 1+2 –
Gebet:
„Herr Jesus Christus hilf bei den Regierungsbildungen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, dass sich die zuständigen Frauen und Männer auf solide Kooperationen einigen und die Länder gut regieren können.“
Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse. Sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.
– Matthäus 20,28 –
„Wenn eine Seele aufwacht und lernt, Gott etwas heiterer ins Gesicht hineinzuschauen, was gibt das für ein neues Leben!
Das kann alles neu machen, umschmelzen und umgießen.“
– Albrecht Bengel –
Kontaktperson:
Gemeinschaftspastor Herr Andreas Niedballa;
Tel.: 06262-925299,
E-Mail: andreas.niedballa@lgv.org
Verantwortlich:
Herr Rudolf Benzel,
Tel. 06262-4362, 0172 6290 839,
E-Mail: rudolf-benzel@t-online.de
Zu diesem Thema hat das Frauenteam der Liebenzeller Gemeinde am Samstag, den 21. 03.2026 um 9.30 Uhr eingeladen. Mit dem traditionellen Brezelfrühstück eröffnete die Moderatorin Rahel Schwanecke diesen schönen Samstagvormittag. Dabei begrüßte sie Frauen, die nicht nur munter miteinander frühstückten und ins Gespräch kamen, sondern auch in dieser Runde erfahren wollten, welche Antworten Gott auf grundlegende Fragen des Lebens zu geben hat.
Bevor die Referentin, eine Religionspädagogin, auf diese Frage einging, hörten die Frauen einen Liedvortrag. Anschließend führte das gemeinsame Lied „Du bist unsere Zuversicht“ die Zuhörinnen schon ein wenig zum Thema hin. Das Lied wurde von Klavier, Violinen und Gitarre begleitet. Diese musikalischen Vorträge sorgten für ein fröhliches Rahmenprogramm.
Frau Seip begann ihren Vortrag mit Erlebnissen aus ihrem Leben und ihrer Arbeit als Religionspädagogin. Sie hielt sich von Gott für diese Tätigkeit berufen und hatte mit ihm auch manche Hürde gemeistert.
Eingangs zitierte sie Reinhold Ruthe, der einst sagte: „Anfechtung, na und? Unser Herr ist immer noch größer“. Auch Joni Eareckson Tada, die seit ihrem 17. Lebensjahr aufgrund eines Unfalls querschnittsgelähmt ist und seitdem unter Schmerzen leidet, erkennt, dass nur eines wirklich hilft: immer wieder wegschauen von Schmerz und Verlust und Aufschauen zu Jesus. Dies ist für sie allerdings ein lebenslanger Prozess.
Das trifft tatsächlich auch auf die Verluste zu, die uns anfechten. Darum ist es sinnvoll, immer auf das zu sehen, das wir noch ändern können und nicht auf das zu schauen, was bereits verloren ist. Allerdings bleibt doch oft die Frage, was machen wir, wenn alles verloren erscheint?
Gefährlich wird es, wenn wir vergleichen. Zum Beispiel: Gesunde beneiden Kranke, die nicht arbeiten müssen, Kranke beneiden Gesunde, weil sie arbeiten können. Die Macht des, was uns fehlt, hat uns im Würgegriff, aber davon müssen wir uns befreien. In den Schwierigkeiten des Lebens sind wir oft nicht belastbar, weil der Mensch wankelmütig ist. Allein das Wort Gottes in seiner Unvergänglichkeit ist uns in allen Situationen eine Lebenshilfe.
Je besser wir das Wort Gottes in unserem Leben anwenden, desto größer wird unser Standvermögen, wenn wir in Schwierigkeiten sind. Damit bewahrheitet sich das Wort aus dem Hebräerbrief: „Es ist ein köstlich Ding, wenn das Herz fest wird“. Der Apostel Paulus preist unseren Gott als den Vater der Barmherzigkeit, der ein Gott allen Trostes ist. Das dürfen wir uns immer wieder sagen und allen Leidenden zurufen.
Tatsächlich hat Bezzel recht, wenn er sagt: „Gott hilft nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft hindurch, und Gott legt das Maß des Leidens fest“. Dieses Maß fühlt sich jedoch oft schwer an. Frau Seip demonstrierte dies an ihrer Hand. Die Außenseite der Hand ist das Leid, auf das wir meistens schauen, die Innenseite der Hand demonstriert dagegen die Kraft, die uns das Wort Gottes gibt. Je mehr wir die Innenseite der Hand betrachten, desto mehr Gewinn erhalten wir durch die Anfechtung, weil dadurch die Last leichter wird.
Es ist eine Willensentscheidung, wohin ich das Auge lenke. Der Blick auf Jesus hilft uns, seine Barmherzigkeit und seine Treue zu erfahren. Wir lernen, dass er uns zwar Lasten auferlegt, aber er hilft uns auch, diese zu tragen. Somit wird uns die Last sogar zum Segen. Bonhoeffer sagte einst: „Ich muss die Gewissheit haben, dass ich in Gottes Hand und nicht in der Menschen Hand bin.“
Bei alledem ist die Macht der Fürbitte unserer Glaubensgeschwister von unschätzbarem Wert. König David betete in Psalm 6 „Ich aber traue darauf, dass du so gerne hilfst“. Darum der Aufruf im Hebräerbrief „Werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat“. Und so werden wir erleben, dass es sich bewahrheitet, was Jesus sagt: „Ich bin gekommen, dass ihr das Leben im Überfluss habt.“
Die Referentin beendete ihren kurzweiligen und authentischen Vortrag mit einem Dankgebet und mit einer Fürbitte für die anwesenden Frauen. Das anschließende Instrumentalstück: „Präludium“ von Dimitri Schostakowitsch mit Maria Schwarz am Klavier und Evelyn Schwarz und Kathrin Markwart mit Violinen rundete den Vormittag ab, der mit einem gemeinsamen Segensgebet abgeschlossen wurde.
Lydia Tetzlaff