Pfarrei Hl. Edith Stein Bruchsal
Pfarrbüro St. Michael, Weingarten
Kirchstr 1, 76356 Weingarten
Tel: 07244 2229
E-Mail pfarrbuero-weingarten@kath-weistu.de
Sprechzeiten Dienstag, Donnerstag und Freitag: 10 – 12 Uhr
sowie Donnerstag: 15 – 18 Uhr
www.kath-stutensee-weingarten.de
Die pastoralen Mitarbeiter sind erreichbar über Pfarrbüro Blankenloch, Tel. 07244 740550
10.00 Uhr Messfeier im Haus Edelberg, Friedrichstal
18.30 Uhr Messfeier in Hl. Geist, Büchig
18.30 Uhr Messfeier in St. Michael, Weingarten
10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Frühlingsfest im Vereinsheim GV Eintracht, Spöck
11.00 Uhr Messfeier in Hl. Geist, Büchig
18.00 Uhr Maiandacht in St. Elisabeth, Friedrichstal
18.30 Uhr Messfeier in St. Michael, Weingarten
17.45 Uhr Eucharistische Anbetung in St. Elisabeth, Friedrichstal
18.30 Uhr Vorabendmesse zu Fronleichnam in St. Elisabeth, Friedrichstal
10.00 Uhr Festliche Messfeier auf dem Kirchplatz mit Prozession und feierlichen Abschluss, in St. Michael, Weingarten
09.30 Uhr Messfeier in St. Josef, Blankenloch
10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in Weingarten in der Feldscheune der Fam. Siegrist
Am Bruchweg, hinter der Kleingartenanlage; bei Regen: ev. Kirche
11.00 Uhr Messfeier in St. Georg, Spöck
Durch Vernunft, nicht durch Gewalt
soll man Menschen zur Wahrheit führen.
(Denis Diderot)
Fides quaerens intellectum – frei übersetzt: Der Glaube fragt nach der Vernunft!
Das war einer der ersten Sätze, die ich in den Dogmatik-Vorlesungen meines Studiums gelernt habe.
Und es steckt unendlich viel Wahrheit in diesem Satz!
Der christliche Glaube braucht die Vernunft: Die christliche Religion lebt vom kritischen Hinterfragen, vom Nachdenken und vom Zweifeln: Glaube und Vernunft gehören im Christentum untrennbar zusammen.
Das merkt man auch beim Thema des kommenden Sonntags: dort nämlich geht es um die Trinitätslehre – also um den Glauben an die Dreieinigkeit Gottes. Ein Gott in drei „Personen“: Das muss man nicht „halt glauben“, sondern da gibt unser Gott uns ein bisschen Gehirnarbeit als Hausaufgabe.
Meinen Schülern erkläre ich die Dreifaltigkeit Gottes gerne am Beispiel des Wassers: Im Normalzustand ist Wasser flüssig. Gefroren ist es fest. Und wenn man es stark erhitzt, dann verwandelt es sich in Dampf. Immer ist es dasselbe Wasser – aber je nach Ausprägung eben auch ganz anders.
Mit Gott ist es so ähnlich: Immer ist es der eine Gott. Aber in seinem Wesen vereinigt er drei verschiedene Daseinsweisen: Als Vater, der die Welt geschaffen hat und erhält, als Sohn, der in Jesus von Nazareth real Mensch geworden ist. Und als Heiliger Geist, dessen Macht und Liebe wirkt – unsichtbar, aber mitten in unserer Welt.
Dennis Nagel, Diakon