
Samstag, 07.03.2026
10.00 Uhr Erstkommunion-Weggottesdienst zum Thema „Jesus, Brot des Lebens“ Heilig Kreuz
Kirche Bönnigheim
14.30 Uhr Erstkommunion-Weggottesdienst zum Thema „Jesus, Brot des Lebens“ Heilig Kreuz
Kirche Besigheim
18.00 Uhr Eucharistiefeier Albertus Magnus Kirche Löchgau
Sonntag, 08.03.2026 – 3. Fastensonntag
- Kollekte für die Sanierung kirchlicher Gebäude in der Gesamtkirchengemeinde
10.45 Uhr Eucharistiefeier Heilig Kreuz Kirche Besigheim
anschließend Stehempfang (Sonntagstreff) vor der Kirche
11.45 Uhr ggf. Tauffeier Heilig Kreuz Kirche Besigheim
Donnerstag, 12.03.2026
09.30 Uhr Eucharistische Anbetung Heilig Kreuz Kirche Besigheim
10.00 Uhr Eucharistiefeier Heilig Kreuz Kirche Besigheim
Freitag, 13.03.2026
10.00 Uhr Wort-Gottes-Feier Kleeblatthaus Freudental
Samstag, 14.03.2026
18.00 Uhr Wort-Gottes-Feier Edith Stein Kirche Walheim
Sonntag, 15.03.2026 – 4. Fastensonntag
- Kollekte für die Gemeinde
09.30 Uhr Wort-Gottes-Feier Albertus Magnus Kirche Löchgau
10.45 Uhr Wort-Gottes-Feier Heilig Kreuz Kirche Besigheim
18.00 Uhr Bußandacht Heilig Kreuz Kirche Besigheim
Einladung zum Männervesper
Umzug des Pfarrbüros Besigheim nach Gemmrigheim
Es beginnen nun die für alle spürbaren vorbereitenden Maßnahmen mit Blick auf das neue Gemeindezentrum bei der Heilig Kreuz Kirche in Besigheim.
Das Pfarrbüro und das Amtszimmer des Büros sind in die Stiftstraße 8 nach Gemmrigheim umgezogen.
Die technischen Kontaktmöglichkeiten wie Telefon und Emailverkehr sind unverändert geblieben.
Sie erreichen uns also weiterhin unter der bekannten Rufnummer 801 258 bzw. hlkreuz.besigheim@drs.de
Bitte beachten Sie bitte, dass – aufgrund von Urlaub und Rehamaßnahmen unserer Pfarramtssekretärin – das Pfarrbüro bis hinein in den Sommer nur unregelmäßig besetzt sein wird.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Hans R. Drescher, Pfarrer
Kirche der Zukunft - Seelsorge in neuen Strukturen
Aus der Medienarbeit der Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie aus unserem kirchlichen Mitteilungsblatt Ausgabe 11/2025 konnten Sie entnehmen, dass große Strukturveränderungen in unserer Diözese in der Planung bzw. Umsetzung sind.
Hier noch einmal benannt die drei großen Bereiche
· Projekt „Räume für eine Kirche der Zukunft“
· Projekt „Seelsorge in neuen Strukturen“
· Organisationsentwicklung Verwaltung auf allen kirchlichen Ebenen
Hintergründe und Basis wurden Ihnen in den Schaubildern in oben erwähnter Ausgabe des kirchlichen Mitteilungsblattes kurz vorgestellt.
Noch einmal kurz zusammengefasst hier die sich ändernden Rahmenbedingungen
· bis 2040 voraussichtlich 23% bis ca. 32% weniger Mitglieder
· bis 2035 erwarteter Rückgang der Kirchensteuerkraft von -24% bis -27% und bis 2040 ein Rückgang von -32% bis -36%
· bis 2040 insgesamt ca. 50% Rückgang in allen pastoralen Berufsgruppen
Am 29. November 2025 hat der Diözesanrat dafür votiert, dass es zukünftig 50-80 Raumschaften (Kirchengemeinden) in der Diözese geben wird. Aktuell sind es 1020 rechtlich selbständige Kirchengemeinden.
Dabei gibt es eine Vielfalt kirchenrechtlich möglicher Leitungsmodelle, und es wird die Funktion eines/einer Verwaltungsbeauftragten zur Unterstützung der Leitung einer Kirchengemeinde etabliert.
Bischof Dr. Klaus Krämer hat sich diese Voten zu eigen gemacht.
Mit dem Januar 2026 haben Steuerungsgruppen der Dekanate ihre Arbeit begonnen. Im Dekanat Ludwigsburg gehören zur Steuerungsgruppe: Dekan Alexander König, Christoph Motschenbacher (Leiter Verwaltungszentrum) Siegbert Kaiser und Mona Offtermatt (Vertreter des Dekanatsrates) sowie Brigitta Negwer und Anne Braun (Dekanatsreferentinnen).
Für die Dekanate Ludwigsburg und Mühlacker entstehen gemeinsam drei Raumschaften, also drei neue Kirchengemeinden. Diese neuen Kirchengemeinden sind ein Netzwerk verschiedener kirchlicher Orte
· gemeindliche Kirchorte (= bisherige Kirchengemeinden und Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprache) und
· thematische Kirchorte (z.B. Orte für die Jugend, Wallfahrtsorte, karitative Einrichtungen)
Die neuen Kirchengemeinden können – je nach Zuschnitt – ggf. 32.500 bis knapp 40.000 Katholiken umfassen.
Geleitet wird eine solche Kirchengemeinde von einem Kirchengemeinderat zusammen mit dem Pfarrer / Pfarrbeauftragten und Vertretungen von Ausschüssen und Kirchortsausschüssen.
Von Februar bis April 2026 sind nun die Kirchengemeinden gefragt; d.h. der Gesamtkirchengemeinderat muss nun einen ersten Vorschlag entwickeln, welches Modell der Fusion von Kirchengemeinden bevorzugt wird. Bis zum 14. April soll eine Gemeindeversammlung auf Ebene der Gesamtkirchengemeinde stattfinden; in der die Informationen aus der Diözese und dem Dekanat (Steuerungsgruppe) mit den Gemeindegliedern geteilt werden und ein Austausch stattfinden kann.
Die Vorschläge des Gesamtkirchengemeinderates sind dann an das Dekanat weiterzuleiten.
Von Mai bis einschließlich November 2026 finden viele Sitzungen und Studientage der unterschiedlichen Gremien statt: von den Kirchengemeinden über die Steuerungsgruppen der Dekanate, Dekanatsrat – hin zu den diözesanen Gremien wie Diözesanrat, Bischöfliches Ordinariat, Priesterrat etc.
Im Dezember 2026 wird Bischof Dr. Klaus Krämer die Entscheidung über die Raumschaftsumschreibungen (neue Kirchengemeinden) treffen.
Dann schließt sich natürlich die Umsetzungsphase an. Ziel ist es, mit der nächsten Kirchengemeinderatswahl bereits die neuen Kirchengemeinden zu konstituieren. Diese sind dann Körperschaften öffentlichen Rechtes, während alle bisherigen Kirchengemeinden ihre Selbständigkeit in der Fusion aufgeben.
Die pastoralen Mitarbeitenden einer neuen Kirchengemeinde werden zu einem Team, das verantwortlich ist für die neue Raumschaft. Wie „Kirche (Seelsorge) an vielen Orten nahe bei den Menschen und ihren Lebenswirklichkeiten“ (Zitat aus den Informationen der Diözese) dann umgesetzt und gelebt werden soll…., das kann sich vermutlich noch niemand so wirklich vorstellen.
Der Termin für die im Text benannte Gemeindeversammlung wird Ihnen entsprechend mitgeteilt; dieser war bei Redaktionsschluss noch nicht absehbar.
Begleiten wir diesen einschneidenden Prozess gemeinsam auch mit unseren Gebeten, konstruktiven Haltungen und wünschen wir einander den Mut für diesen Weg.
Auszug aus dem Informationsmaterial der Diözese „Seelsorge in neuen Strukturen“ – Stand: Januar 2026
Magdalena Mäteling, pastorale Mitarbeiterin