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Kirche & Religion

Gottesdienstordnung für die Seelsorgeeinheit Unteres Filstal

Pfingsten LI: Apg 2,1-11; LII: 1 Kor 12,3b-7.12-13; Ev: Joh 20,19-23 Samstag, 23.05.26 15.00 Uhr Taufe Michele Ignazio Alessandrino in Uhingen...
Foto: Renovabis

Pfingsten
LI: Apg 2,1-11; LII: 1 Kor 12,3b-7.12-13;
Ev: Joh 20,19-23

Samstag, 23.05.26
15.00 Uhr Taufe Michele Ignazio Alessandrino in

Uhingen

18.00 Uhr Eucharistiefeier in Albershausen

Pfingstsonntag, 24.05.26

10.00 Uhr Eucharistiefeier in Ebersbach

10.00 Uhr Wort-Gottes-Feier mit Kommunion in Uhingen

Pfingstmontag, 25.05.26

10.00 Uhr Ökumen. Gottesdienst in Ebersbach

10.00 Uhr Eucharistiefeier in Uhingen

Dreifaltigkeitssonntag Hochfest

LI: Ex 34, 4b.5-6.8-9; LII: 2 Kor 13, 11-13

Ev: Joh 3, 16-18

Samstag, 30.05.26

18.00 Uhr Eucharistiefeier in Uhingen (Messe für

Grete und Stefan Handl; Johanna, Günter und Achim Ossig und alle Angehörige der Familien) – Silbersonntag

Sonntag, 31.05.26

10.00 Uhr Wort-Gottes-Feier mit Kommunion in Ebersbach

10.00 Uhr Eucharistiefeier in Albershausen – Silbersonntag

18.00 Uhr Maiandacht in Uhingen

Silbersonntag in Uhingen

Die Kollekte am 30.05.26 ist für die Renovierung der

Orgel bestimmt.

Neue Öffnungszeiten Pfarrbüro Ebersbach
Das Pfarrbüro ist künftig wie folgt geöffnet:
Montag und Dienstag 09.00 – 13.00 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 15.00 – 18.00 Uhr

Freitag 09.00 – 12.00 Uhr

Liturgieausschuss der SE

Der Ausschuss trifft sich zu seiner Sitzung am Dienstag, den 26. Mai 26 um 20.00 Uhr im Sitzungszimmer des Gemeindehauses Ebersbach.

Auf der Tagesordnung steht u.a.: Rückblick Fastenzeit, Gottesdienstangebote in der SE, Zukünftige Form der Kommunionausteilung, Kirchliche Angebote wie Wallfahrten, Kirchliche Reisen, Katholikentag

Renovabis - Pfingstkollekte am 24./25. Mai 2026

Mit seinem Leitwort „zusammen_wachsen. damit Europa menschlich bleibt“ greift Renovabis in der Pfingstaktion 2026 die zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und Zerrissenheit in Europa auf – in den Partnerländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas

ebenso wie in Deutschland und anderen westeuropäischen Staaten.

Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig: soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten, unsichere Arbeitsverhältnisse, steigende Lebenshaltungskosten und ungleiche Bildungschancen, nicht zuletzt auch die Erfahrung von Krieg, Flucht und Migration. Diese Herausforderungen schüren Ängste und treiben politische Polarisierungen voran. Historisch bedingte Spannungen und Konflikte spielen gerade im

Osten Europas eine große Rolle – auch zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen. Unterschiedliche politische, religiöse und weltanschauliche Einstellungen wirken sich negativ auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt aus – besonders, wenn sie sich unvereinbar verfestigen. Populistische und nationalistische Bewegungen gewinnen an Einfluss, das Vertrauen in demokratische Institutionen schwindet. Viele Menschen fühlen sich überfordert.

Gerade in dieser Situation sind Kirche und Caritas gefragt. Das Verb „zusammen_wachsen“ beschreibt das christliche Verständnis von gelingendem Miteinander: Menschen wahrnehmen, verbinden und begleiten – über soziale, kulturelle und politische Grenzen hinweg. In den Partnerländern von Renovabis setzen sich kirchliche Akteure für Dialog, Teilhabe und Versöhnung ein: in der Ukraine, die unter dem russischen Angriffskrieg und seinen Folgen leidet, oder in Serbien, wo gerade junge Menschen ihre Zukunft in einem zunehmend autoritären Staat bedroht sehen. Auch in Deutschland sind Kirchengemeinden und sozial-karitative Dienste gefordert, Räume zu schaffen, in denen Menschen einander begegnen, gehört werden und Hoffnung schöpfen können.

Die Renovabis-Pfingstaktion ermutigt dazu, den Einsatz für Zusammenhalt als wichtigen Teil kirchlicher Verantwortung zu verstehen. Das Leitwort „zusammen_wachsen“ ist bewusst doppeldeutig: Es steht für den Wert, sich in Solidarität zusammen zu engagieren und einander zu stärken - und für den Prozess des damit verbundenen Wachsens für möglichst viele: als Einzelne und in Gemeinschaft. Beides gehört zusammen und macht das Motto anschlussfähig auch über kirchliche Räume hinaus.

Der Zusatz „damit Europa menschlich bleibt“ zeichnet ein positives Bild: Zukunft entsteht dort, wo Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit und Solidarität nicht nur Worte sind, sondern im konkreten Handeln sichtbar werden. Die Partner von Renovabis arbeiten genau daran: Sie unterstützen benachteiligte Gruppen, fördern den Dialog der Generationen, initiieren Bildungsprojekte für Minderheiten und engagieren sich für Frieden und soziale Gerechtigkeit. Die Pfingstaktion 2026 lädt ein, diese Erfahrungen in Verkündigung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aufzugreifen – und durch Spenden solidarisch mitzutragen.

Die Pfingstaktion findet ihren Abschluss mit der Pfingstkollekte zugunsten der Menschen im Osten Europas in den Gottesdiensten am 24./25. Mai.

Gedanken zu Pfingsten

Ostern, Weihnachten und Pfingsten sind die drei höchsten Feste, die im Christentum gefeiert werden. Ostern – das Fest von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu, Weihnachten – das Fest der Menschwerdung Gottes, Pfingsten – das Fest der Aussendung des Heiligen Geistes. Während viele Menschen mit Weihnachten und Ostern noch etwas anfangen können, sieht es beim Pfingstfest schon sehr düster aus. Pfingsten ist ein schwieriges Fest, weil das, was an ihm gefeiert wird, nicht so offensichtlich und nicht so zugänglich ist.

Der Heilige Geist ist vielen Menschen fremd. Er ist eben nicht so greifbar wie die Geburt eines Menschen oder sein Sterben. Der Heilige Geist ist eigentlich eine unsichtbare Kraft, die nur an ihrem Wirken erkannt werden kann. Die Pfingsterzählung im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte veranschaulicht auf eine sehr nachdrückliche Art und Weise, was der Heilige Geist bewirkt und was seine Aufgabe in der Kirche ist.

Der Heilige Geist bringt Bewegung und Leben: Die Apostel versammeln sich im Abendmahlssaal, sie sind immer noch in Jerusalem. Doch dieser Ort bleibt nur der Ausgangspunkt für ihr Wirken. Die Apostelgeschichte zeigt, dass ihr Ziel ein anderes ist, nämlich die Grenzen der Erde. Bis dorthin sollen sie das Evangelium des auferstandenen und in den Himmel aufgefahrenen Herrn verkünden. Der Heilige Geist befähigt die Apostel dazu.

Erfüllt von seiner Kraft können sie den Jerusalemer Abendmahlssaal verlassen und hinausgehen in die weite Welt. Dort sagen sie die Frohe Botschaft weiter, dort taufen sie Menschen, dort gründen sie christliche Gemeinden. Deshalb bezeichnet man Pfingsten auch landläufig als das "Geburtsfest der Kirche": Vom Heiligen Geist angetrieben gehen die Apostel in die Welt hinaus, um dort Zeugnis abzulegen vom Leben in Fülle.

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