Das Entsetzen am vergangenen Freitag war groß, als ein Blick auf die Webcam am Flugplatz des Modellbauvereins eindeutig zeigte, dass Wildschweine dort ihr Unwesen getrieben hatten. Vor Ort zeigte sich dann das ganze Ausmaß des Schadens. Der Schaden war sehr großflächig und es gab sehr viele Schadstellen. Die ersten ca. 40 Meter des Fluggeländes wurden von einer Rotte Wildschweinen heimgesucht und in ein „Trümmerfeld“ verwandelt. Die Grasnarbe wurde beiseite geräumt, um an Engerlinge, Regenwürmer und Co. zu kommen.
Daher musste sehr kurzfristig zu einem Arbeitseinsatz der Vereinsmitglieder aufgerufen werden, um den immensen Schaden schnellstmöglich wieder zu reparieren, damit der Flugbetrieb aufrechterhalten werden kann.
Am Samstagmorgen fanden sich zahlreiche Helfer am Fluggelände in Aichelberg ein, die sich sofort ans Werk machten um den Schaden zu reparieren.
Das ist einfacher als man denkt und ähnelt einem riesigen Natur-Puzzle, denn es gilt die angehobenen und weggeschleuderten "Gras-Teile" wieder an Ort und Stelle zu bringen und festzudrücken. Nach gut zwei Stunden mühseliger Puzzlearbeit war der Platz wieder in einem halbwegs vernünftigen Zustand. Dank des perfekten Herbstwetters mussten die fleißigen Helfer zumindest nicht frieren, denn die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite.
Nach einer sehr leckeren Stärkung, die das Catering-Team bereitgestellt hatte, ging es dann zum zweiten Teil der Reparatur. Durch die Flickarbeiten sind trotzdem kleine Kuhlen und Löcher zurückgeblieben. Diese wurden mit Erde gefüllt und alles schlussendlich glatt gestrichen. Abschließend wurde an den kahlen Stellen noch Grassamen aufgebracht.
Am frühen Nachmittag war der Platz dann wieder repariert. Die nächsten Wochen kann die Grasnarbe nun wieder anwachsen und die eingebrachten Grassamen keinem. Im Frühjahr sollte dann der Schaden fast nicht mehr sichtbar sein. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurde die seit Jahren bewährte Vergrämung wieder installiert. Diese wäre Anfang November sowieso wieder installiert worden, die Wildschweine waren in diesem Jahr aber sehr früh aktiv. Ein herzlicher Dank an alle Helfer, die so kurzfristig einspringen konnten, um den Schaden zu reparieren. (rk)


