
Fachkundiger und sehr verständlicher und einfühlsamer Vortrag von Dr. Jakob Fäßler
Rund 50 interessierte Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeitende folgten der Einladung der Ökumenischen Diakoniestation zum Fachvortrag „Demenz verstehen und begleiten“. Die Veranstaltung fand im Haus Bühlblick in Söllingen statt und bot umfassende Einblicke in das Krankheitsbild sowie in Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten für Betroffene und Angehörige.
Dr. Jakob Fäßler, Neurologe mit langjähriger Erfahrung in der Diagnose und Begleitung dieses Krankheitsbildes, erläuterte in seinem fachkundigen und zugleich sehr verständlichen Vortrag die verschiedenen Formen der Demenz, typische Symptome, Diagnosewege sowie aktuelle Entwicklungen in der Therapie und Betreuung. Besonderes Augenmerk legte er auch auf praxisnahe Hinweise, die Angehörigen in konkreten Alltagssituationen hilfreich sein können. Viele der Anwesenden nutzten auch die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen.
Martin Schöner, Vorstand der Diakoniestation betonte, dass Demenz sowohl Betroffene als auch Angehörige oft vor große Herausforderungen stelle. Er dankte Herrn Dr. Fäßler für seine sehr guten und verständlichen Ausführungen, die dazu beitragen, Sicherheit, Verständnis und Mitgefühl im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen zu gewinnen. Julia Morina, Leiterin des Bereichs Alltagsbetreuung, erläuterte die umfangreichen Unterstützungsangebote der Diakoniestation und freute sich über das große Interesse aus der Bevölkerung. Die Diakoniestation hat langjährige Erfahrung in der Begleitung von demenziell Erkrankten und deren Angehörigen und steht für Pflege, Unterstützung und Beratung gerne zur Verfügung. Bei Fragen und Anliegen ist Julia Morina unter julia.morina@diakonie-pfinztal und telefonisch unter 07240 94490-14 persönlich erreichbar.
Der Applaus für den Vortrag von Herrn Dr. Fäßler zum Abschluss zeigte, wie wichtig verständliche Informationen und gute Beratungsangebote sind. Eine Fortsetzung der Vortragsreihe mit weiteren Themen ist geplant.