Eine artenarme Wiese wurde dort im Rahmen des Archewiesen-Projekts des Regierungspräsidiums Tübingen durch eine Streifenansaat mit regionalem Wiesendrusch-Saatgut aufgewertet.
Die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Zollernalbkreis informierte die mehr als 40 Interessierten gemeinsam mit der Stadt Balingen, dem Gärtnermeister Tim Kapeller und dem Fachbüro 365° freiraum+umwelt über das noch eher unbekannte Vorhaben. Die Teilnehmenden erhielten vielfältige Einblicke in die notwendigen Arbeitsschritte, etwa die Flächenvorbereitung, die Ansaat und die anschließende Pflege der Fläche sowie die Bedeutung von artenreichen Magerwiesen für die biologische Vielfalt. Im Anschluss konnte jedermann Saatgut mit nach Hause nehmen, um die Tipps aus der Praxis im heimischen Garten umzusetzen.
Bis die neu angelegte artenreiche Wiese in ihrer vollen Blütenpracht sichtbar wird, sind einige Jahre Geduld notwendig – denn wie so oft braucht die Natur ihre Zeit. Im Gegensatz zu einjährigen Blühmischungen bleibt der Artenreichtum dann aber langfristig erhalten und kann auf Spaziergängen bestaunt werden.


