Der letzte Gruppenabend des ambulanten Hospizdienstes stand ganz im Zeichen des Erinnerns und Abschiednehmens.
Für jeden Menschen, der im vergangenen Zeitraum von den Hospizbegleitern auf dem letzten Weg begleitet wurde, wurde ein Schmetterling an einen Ast gehängt. So entstand nach und nach ein besonderes Erinnerungsbild: Jeder Schmetterling bekam einen sichtbaren Platz – als Zeichen für ein einzigartiges Leben, für persönliche Begegnungen und für Spuren, die bleiben.
In der stillen Atmosphäre des Abends wurde deutlich, wie wertvoll das gemeinsame Erinnern ist. Das Ritual schenkte Raum für Trauer, Dankbarkeit und Hoffnung zugleich. Die bunten Schmetterlinge am Ast machten sichtbar, was oft unsichtbar bleibt: die Geschichten der Menschen, die begleitet wurden, die Verbundenheit und die bleibende Bedeutung ihres Lebens.


