
Am 6.2. und 7.2. fanden die Prunksitzungen der Kreizkepf des TSV Jöhlingen statt.
20:11 Uhr: EINMARSCH: Ta tata tata ta ta tata tata …
Mit der Garde voraus marschierte der Elferrat geputzt und gestriegelt pünktlich in die Jahnhalle ein.
Elferratspräsident Reiner Hofheinz begrüßte die wunderbar kostümierten Närrinnen und Narren, die schon darauf warteten, den Alltag draußen zu lassen und ihre Lachmuskeln zu strapazieren.
Dann übergab er das Wort an Sitzungspräsident Alexander Mergl, der in seiner Begrüßung das närrische Volk auf den Abend einstimmte und beim Publikum darum warb, den ausnahmslos ehrenamtlichen Akteuren auf der Bühne Aufmerksamkeit und Beifall zu schenken, denn das ist der Lohn der Künstler.
Zu mitreißender Musik („Mein Herz“, „Ich fang dir den Mond“, „Phänomen“) zeigte das schon bereitstehende Faschingsballett unter der Leitung von Tanja Volk ihren diesjährigen Gardetanz. Wie schon beim Einmarsch war der Applaus des Publikums groß.
Zu den Ehrengästen der Prunksitzungen zählten die Ehrensenatoren des Elferrates und der Bürgermeister Timur Öczan, die bei der Begrüßung auf der Bühne ihre Jahresorden erhielten.
Zum 11-jährigen Jubiläum im Elferrat wurden Natalie Heidt und Heike Suthaus gewürdigt.
Zu den Tönen von Justin Bibers „Baby“ hielt ein Babybett Einzug auf der Bühne. Darin im Babystrampler niemand Geringeres als Luise Struller alias Dennis Schmiglewsky als 3-Jährige mit ihrem Zwillingsbruder Luis. Ein gekonnter Rückblick in die Episode 0 der Luise Struller. Über die Geburt und das Leben aus der Sicht eines Kleinkindes wurde berichtet. Beide seien genau gleich alt auf die Sekunde, das war nicht schön für die Mama! Selbst in diesem zarten Alter kann man aus der naiven Perspektive der Kinder am Ortsgeschehen teilhaben. Auch aus der Krabbelgruppe kamen delikate Infos ans Licht, z. B. dass manche Kinder furchtbar stinken, da die Mutter die Pampers-Gebrauchsanweisung „bis 10 kg“ falsch interpretiert hatte. Ein gelungenes Debut in der Bütt für Anna-Lena Braun als Bruder von Luise.
Die TSV-Tanzgruppe setzte sich beim ersten Schautanz mit dem Bahnfahren auseinander. Örtliche und regionale Probleme der Bahn wurden tänzerisch interpretiert. Dabei wurde der ganz normale Wahnsinn beim Bahnfahren wie Verspätungen, verpasste Haltestellen und die große Freude, wenn der Zug am Ende dann doch kommt, künstlerisch vertanzt. Dabei lieferten die Hits „I’m still standing“, „Right here waiting“, „Ein Hoch auf die Deutsche Bahn“ die treffende Taktung. Einstudiert wurde die Bahnfahrt von Natalie Heidt.
Frei nach den Vorlagen des Dschungelbuchs und Königs der Löwen und mit dem Titel „Tohuwabohu im Dschungel“ interpretierten die Volleyballer and friends in ihrer Schwarzlichtshow Eindrücke aus dem Leben des Mogli im Dschungel - vom Sonnenaufgang mit der Geburt des Mogli, über das Erwachen des Dschungels am Morgen bis zum späteren Zusammentreffen mit den Tieren des Dschungels. Manch einer hat Balu den Bär, Kaa die Schlange, die Affenbande oder die Elefantenparade aus dem Dschungelbuch sofort erkannt. Die Reise durch den Dschungel endete mit einem Zusammentreffen mit den Menschen, die in Form von trommelnden Mädchen ins Leben des Mogli kamen und gemeinsam das 50-jährige Jubiläum der Volleyballgruppe feierten.
Hier endet Teil 1 unserer Berichterstattung. Weiter geht's im nächsten Blättle. Die Bildergalerie wird in Kürze über Social Media und auf der Homepage des TSV Jöhlingen bereitgestellt.
Mit Alaaf und Helau, Narretei beim TSV