
Gäubote-Cup in Herrenberg
Wir kämpfen bis zum letzten Schuss – und wachsen über uns hinaus
Was für ein Viertelfinale! Wir, lieferten uns mit der SG Altingen/Entringen einen packenden Schlagabtausch, der an Spannung kaum zu überbieten war. Nach zwölf intensiven Minuten stand es 2:2 – erst im Zehnmeterschießen mussten wir uns hauchdünn mit 3:4 geschlagen geben.
Dabei erwischten wir den perfekten Start. Calvin Ludolph setzte sich mit unbändigem Willen durch, ließ sich selbst von engem Körperkontakt nicht stoppen und schob den Ball kompromisslos zum 1:0 für uns ins Netz. Die SG versuchte anschließend, das Spiel an sich zu reißen, doch wir warfen uns in jeden Schuss, kämpften um jeden Ball und hielten geschlossen dagegen.
Nach dem Ausgleich der SG zeigten wir erneut unsere Mentalität: Wieder war es Calvin Ludolph, der nach einem Schuss von Tobias Tauber goldrichtig stand und den Abpraller zum 2:1 für uns verwertete. Die Halle bebte. Kurz darauf fiel zwar der erneute Ausgleich, doch auch in der Schlussphase hielten wir stand – mit dem nötigen Quäntchen Glück, als ein abgefälschter Schuss der SG hauchdünn am Tor vorbeistrich.
Im Zehnmeterschießen entschied letztlich ein einziger Moment. Trotz der Niederlage konnten wir mit erhobenem Kopf vom Feld gehen. Paul Lubig brachte es treffend auf den Punkt:
„Das war heute durchweg positiv. Wir haben im Vergleich zur Vorrunde eine Schippe draufgelegt. Es hat mega Spaß gemacht.“
Starker Auftritt in der Zwischenrunde
Schon in der Zwischenrunde zeigten wir eindrucksvoll, wozu wir in der Halle fähig sind. Mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen die U19 des VfL Herrenberg – zwei Treffer von Calvin Ludolph und ein Tor von Matti Berner – setzten wir früh ein Ausrufezeichen.
Gegen den Landesligisten und späteren Turniersieger TSV Ehningen lieferten wir anschließend einen leidenschaftlichen Auftritt. Wir führten lange mit 1:0 und standen defensiv extrem stabil. Überragend präsentierte sich unser Torhüter Florian Noack, der nicht nur mit mehreren Glanzparaden glänzte, sondern sich auch selbst in die Torschützenliste eintrug. Erst kurz vor Schluss mussten wir den Ausgleich hinnehmen.
Fazit:
Wir haben Herz gezeigt, wir haben zusammengehalten und wir haben bewiesen, dass wir in der Halle mit jedem Gegner mithalten können. Auch wenn der Einzug ins Halbfinale knapp verpasst wurde, bleibt ein Auftritt, auf den der SV Nufringen stolz sein kann.

