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Hans und die Bohnenranke

Dieses Mal sind wir den Brüdern Grimm untreu geworden und haben uns für unsere Märchenstunde im Guldenhof ein englisches Märchen ausgesucht; bei...
Hans soll im Auftrag seiner Mutter die Kuh auf dem Markt verkaufen.
Die Kuh Milchweiß spielt eine wichtige Rolle im Märchen.Foto: Ute Pusch

Dieses Mal sind wir den Brüdern Grimm untreu geworden und haben uns für unsere Märchenstunde im Guldenhof ein englisches Märchen ausgesucht; bei unserer hochinteressierten Zuhörerschaft kam die Geschichte Hans und die Bohnenranke recht gut an und die Seniorinnen und der Senior haben mitgefiebert, ob und wie Hans all seine Abenteuer, die ihn gleich mehrmals ins Reich eines Riesen führen würden, bestehen könnte. Dank der schönen Zeichnungen aus der Feder von Wolfgang Pusch, die wir zur Untermalung unserer Geschichte eingesetzt haben, fiel es nicht schwer, dieses bis dato unbekannte Märchen zu verstehen.

Was aber hatte das alles denn mit einer Bohnenranke zu tun gehabt? Eigentlich ganz einfach: Diese ist aus unglaublichen Wunderbohnen quasi über Nacht gen Himmel gewachsen. Der sehr hungrige, verzweifelte, neugierige und mutige Boy ist an dieser Wunderranke hoch in Richtung Himmel geklettert und hat letztendlich den bösen Riesen besiegt. Der unglücklichen Mutter konnte er anschließend glaubhaft versichern, dass von nun an der Hunger kein Thema mehr sein und das Glück Einzug ins kleine Häuschen halten würde. Und zu guter Letzt, erwachsen geworden, hat Hans dann auch noch eine wundervolle Prinzessin geheiratet.

Klar, dass wir wieder mitgefeiert haben. Ute Pusch hat dafür wieder ihre königliche Backstube geöffnet und gar köstliches Märchengebäck hergestellt. Unterstützt wurden wir bei unserem Frühlingsmärchen dieses Mal von unserer flinken Socke Hannelore Franz, die den Zuhörerinnen und Zuhörern zusammen mit Ute nicht nur Bilder und Bohnen, sondern auch tolle Goldstücke gezeigt hat.

(Für den Förderverein Haus Guldenhof: Barbara Radtke)

Die Bäckerin hat eine Kuh, eine Prinzessin, einen Jungen gebacken.
Köstliches Märchengebäck runden die Geschichte ab.Foto: Ute Pusch
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