Löschgruppenführer Andreas Schmid begrüßte zu Beginn der traditionellen „Löhnung“ alle Anwesenden. Unter ihnen auch Ortsvorsteher Gerd Fuchs und das neu gewählte Löschgruppenkommando aus Hochberg Christoph Weiß und Andreas Weidlich. Er bedankte sich bei den Familien der Kameradinnen und Kameraden für die alljährliche Unterstützung, besonders beim Oktoberfest, welches ohne diese Mithilfe nicht möglich wäre.
In seinem Jahresbericht von 2025 berichtete Schmid über die Mannschaftsstärke der Löschgruppe, die aktuell bei 15 Feuerwehrmänner und einer Feuerwehrfrau liegt. Des Weiteren erwähnte er die 35 Kinder, welche der Kindergruppe der Jugendfeuerwehr angehören.
Bei insgesamt 16 Übungsdiensten im vergangenen Jahr wurden unter anderem die Themen Löschangriff und technische Hilfe behandelt. Aber auch der neu angeschaffte Drucklüfter und die Einweisung auf den neuen Defibrillator waren Bestandteil der Übungsabende. Ebenso wurden auch Abteilungsübungen, zusammen mit der Löschgruppe Hochberg sowie der Nachbarabteilung aus Bierstetten/Renhardsweiler abgehalten.
Die Einsatzzahlen waren im vergangenen Jahr leicht rückläufig, aber dennoch mussten anspruchsvolle Szenarien bewältigt werden.
So musste die Abteilung Hochberg-Lampertsweiler zum Beispiel Ende März in Richtung Luditsweiler ausrücken. Dort hatte ein Blitz in eine 20 Meter hohe Fichte eingeschlagen. Durch herabfallende Äste wurde dabei ein Pkw unter sich begraben. Die Person im Pkw konnte dabei unverletzt aussteigen. Einen weiteren Einsatz galt es dann Mitte November abzuarbeiten, bei dem eine Katze in einem Ablaufrohr feststeckte und erst mittels Teleskopkamera genau geortet und anschließend gerettet werden konnte.
In ihrem Bericht schilderte Schriftführerin Sonja Diesch die Sitzungen und sonstigen Aktivitäten der Löschgruppe außerhalb des Übungs- und Einsatzdienstes. So wurden im vergangenen Jahr insgesamt sechs Sitzungen abgehalten, bei denen die Themen Kameradschaftspflege, die Jahresplanung und weitere Bereiche behandelt wurden. Sie ließ in ihrem Bericht nochmals das Jahr Revue passieren und erinnerte dabei an das Maibaumstellen, an den gemeinsamen Ausflug zur Wimsener Höhle, den alljährlichen Besuch des Kindergartens, an das traditionelle Oktoberfest, sowie an die Alteisensammlung mit ihrem Hol- und Bringservice.
Der anschließende Kassenbericht wurde von Kurt Dreher in gewohnter Manier in aller Kürze vorgetragen. Trotz Mehrausgaben konnte er einen positiven Kontostand vermelden. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine tadellose Kassenführung, bei der alle Belege sauber und ordentlich abgelegt und verbucht waren. Sie schlugen der Versammlung somit die Entlastung vor.
Die Entlastung nahm Ortsvorsteher Gerd Fuchs vor. Einstimmig konnte nach der Abstimmung die Führung und die Kasse entlastet werden. Ortsvorsteher Fuchs bedankte sich bei allen Funktionsträgern für die zusätzlichen Arbeiten. Weiter bedankte er sich bei allen anwesenden Feuerwehrangehörigen für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft zum Wohle der Bewohner Lampertsweilers. Ein weiterer Dank galt der Feuerwehr für den Erhalt des Brauchtums, was für ihn sehr wichtig ist. Die Löschgruppe nimmt bei vielen Veranstaltungen im Ort teil und ist hier maßgeblich für das Gelingen, die Sicherheit und den Erfolg der Veranstaltungen mitverantwortlich. Ans Herz gewachsen ist ihm die Kindergruppe, welche bei der vergangenen Hauptübung ihren ersten großen Auftritt hatte. Auch hier bedankte er sich bei allen Beteiligten für diese zusätzliche und vor allem wichtige Arbeit. Es ist heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich, dass jemand so viel Engagement und Hilfsbereitschaft aufbringt.
Ein weiteres Grußwort sprach der neue Löschgruppenführer aus Hochberg Christoph Weiß. Er freue sich auf die kommenden Aufgaben und die Zusammenarbeit miteinander. Er möchte am Bestehenden festhalten und das gute Miteinander der beiden Löschgruppen weiter fördern und ausbauen. Auch ist er froh darüber, dass die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert.
Bei den Verabschiedungen wurde Roman Hauser in den Ruhestand verabschiedet. Andreas Schmid würdigte dabei die Dienste von Roman Hauser, welcher unter anderem 20 Jahre das Amt des Kassenprüfers innehatte. Des Weiteren engagierte er sich bei der Organisation zahlreicher Ausflüge der Löschgruppe, wie z.B. der Ausflug nach Kehl. Auch ist er die gute Seele der Löschgruppe und der Stüblewirt, was er auch zukünftig, trotz Ruhestand bleiben wird. Die gesamte Löschgruppe wünscht Roman für seinen Ruhestand alles erdenklich Gute, weiterhin viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Andreas Schmid übergab im Anschluss einen kleinen Geschenkkorb. Auch seitens der Ortsverwaltung überreichte Ortsvorsteher Fuchs eine Kleinigkeit und bedankte sich nochmals bei Roman Hauser für den jahrzehntelangen Dienst in der Feuerwehr.
In seinem Schlusswort bedankte sich Andreas Schmid nochmals bei allen Feuerwehrangehörigen für die gute Zusammenarbeit. Sie sind verantwortlich dafür, dass in der Löschgruppe alles reibungslos funktioniert. Er kann sich immer auf seine Truppe verlassen und weiß, wenn er Hilfe benötigt, dass er diese auch bekommt.