Doch was oder wie viel ist uns der ÖPNV wert?
Trotz oder dank der Deckelung durch den Landkreis Rhein-Neckar steigen die Abgaben an die rnv auf über 1,1 Mio. € oder umgerechnet 76,40 Euro pro Bewohner. Sicherlich können wir die jährlich steigenden Mehrkosten (2025: über 400.000 €) nicht mehr so ohne Weiteres kompensieren.
Die Frage stellt sich nach möglichen Entlastungen, gegebenenfalls in Form der Reduzierung des 10-Minuten-Takts in Absprache mit den umliegenden betroffenen Gemeinden. Schwer vorstellbar ist die Möglichkeit des Nichtbedienens von Haltestelle oder den ÖPNV generell in Frage zu stellen.
Unumstritten sinnvoll ist das Projekt Bürgerbus, der in besonderer Weise auch die bislang kaum bedachten Senioren begünstigt, wenngleich die Finanzierung noch nicht abschließend geklärt ist. Was wäre uns diese Anbindung wert?
2.) Die Schriesheimer lieben ihren Wald – und ich übrigens auch.
Die drittgrößte bewachsene Fläche im Rhein-Neckar-Kreis ist von unschätzbarem Wert. Unsere Forstarbeiter haben im vergangenen Jahr Erträge von über 580.000 € erzielt. Von hier aus vielen Dank. Trotzdem bleibt ein Verlust von über 280.000 € aufgrund von Abgaben.
Wir müssen der Tatsache ins Auge schauen, dass die Ertüchtigung von Waldflächen Geld kostet. Im Durchschnitt 18,60 € für jeden einzelnen von uns, unabhängig von Alter und Größe.
3.) Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Doch was sind uns die Kerwes und das Straßenfest mit ihrem hohen Stellenwert wert?
Diese Mittel sind im Bereich der freiwilligen Leistungen einer Kommune anzusiedeln, die bei Ablehnung oder Gefährdung des Haushalts nicht mehr zwangsläufig vorhanden wären. Gerade in Zeiten des Erstarkens politischer Randgruppen ist es wichtig, dass wir als Stadt die finanziellen Mittel bereitstellen, um Kultur und Tradition zu pflegen und die Gemeinschaft zu stärken.
4.) Angebot an Schriesheimer Kindern und Jugendlichen:
Die Stadt investiert in die Zukunft ihrer jungen Bürger.
Teil 5 – nächste Ausgabe
Hilmar Frey
Initiative Schriesheimer Bürger