Am Muttertag trafen sich rund 50 Wanderfreunde der Hechinger Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins zur diesjährigen 4-Tagesfahrt. Ziel war der Pfälzerwald, welcher auch das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland ist. Bei einem Zwischenstopp an der Raststätte Dannstadt wurde die bereits zur Tradition gewordene Riesenbrezel mit einem Getränk verzehrt.
Das erste große Ziel an diesem Tag war Trier, wo bereits ein Schiff auf die Gruppe wartete. Bei einer Rundfahrt, welche unter dem Motto „Auf den Spuren der Römer“ stand, wurden die Frauen mit einem Eis anlässlich des Muttertages überrascht. Nach der zweistündigen Rundfahrt hatten die Teilnehmer noch Zeit, die Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu besichtigen.
Die Busfahrt führte dann an den Stützpunkt der Reise nach Ludwigswinkel. Dort wurde im Hotel „Rösselsquelle“ das Quartier bezogen.
Am nächsten Morgen hieß es die Wanderstiefel schnüren und Wanderführer Rainer Müller führte die Gruppe vom Hotel auf bequemem Wanderweg zu Area1, einer großen Militäranlage aus der Zeit des Kalten Krieges. Auf dem Rumberg-Steig wanderte die Gruppe hinauf auf den Rumberg und bestaunte die Rumberg-Türme. Die gigantischen Felstürme beeindruckten die Wanderer sehr. Eine zweite Gruppe wanderte um den Rumberg. Beim Spitzen Felsen trafen sich die beiden Gruppen wieder und wanderten weiter am Guckenbühl vorbei zum Rösselsweiher und Sägmühlweiher. Leider wurden die Wanderer auf dem letzten Teilstück von einem Regenschauer eingeholt.
Nach einer kurzen Pause fuhr man mit dem Bus nach Petersbächel zum HolzArt Atelier. Unter dem Motto „Vom Baumstamm zum Kunstwerk“ erklärte das Ehepaar Würth, wie man totes oder angeschwemmtes Holz zu Kunstwerken verarbeiten kann. Die Teilnehmer waren mehr als begeistert.
Am Abend nach dem Abendessen spielte ein Duo zur Unterhaltung und der Regen bei der Wanderung war schnell vergessen.
Am nächsten Morgen war der Ausgangspunkt der Wanderung Hinterweidenthal. Die Wanderung führte auf der Teufelstisch-Tour über dem Salzbach Tal und Salzwoog, am Hohen Kopf vorbei. Oberhalb des Windelstal führte der Wanderweg in Richtung Teufelküche und dann zum Höhepunkt der Wanderung, dem Teufelstisch. Der Abstieg erfolgte dann durch den Erlebnispark zum Ausgangspunkt.
Auf der Rückfahrt mit dem Bus wurde dann in Hauenstein im Deutschen Schuhmuseum ein Zwischenstopp eingelegt. Die Pfalz und hier
hauptsächlich der Raum Pirmasens war früher die Hochburg der Deutschen Schuhfabriken. Auf drei Etagen konnte im Museum die Entwicklung dieser Branche von 1400 bis ins 21. Jahrhundert bestaunt werden. Unvergesslich wird der größte Schuh der Welt sein, welcher im Eingangsbereich stand und ca. 1500 kg auf die Waage brachte.
Leider musste die Gruppe am 4. Tag wieder die Koffer für die Heimreise packen. Jedoch hatte Reiseleiter Rainer Müller noch einen weiteren Höhepunkt bei der Heimreise ins Programm aufgenommen. Es wurde in Hockenheim die Rennanlage angefahren. Bei einer „Insider Tour“ haben zwei Sachkundige Mitarbeiter die Gruppe an verschiedene Orte der Rennanlage geführt. Neben der VIP-Loge mit herrlichem Blick auf die Rennstrecke, bis hin zu den Boxen wo bekannte Rennfahrer starteten, bis hin zu den technischen Überwachungsräumen bekamen die Teilnehmer alles hautnah gezeigt und erklärt.
Zum Schluss durfte die Gruppe noch auf dem Siegerpodest stehen, wo auch schon Rennfahrer wie Michael Schumacher standen.
Rundum waren die Teilnehmer mit dem Programm und den Wanderungen sehr zufrieden und werden diese vier Tage nicht so schnell vergessen.


