Strukturen, Farben und Formen der Natur dominieren zwei der Wendelinswände, auf den ersten Blick sichtbar beim Eintreten in die Kapelle. für das Heimspiel fotografierte Steffi R. Cramer Traubenhäute und Erdbeerscheiben, so dass man sich in dem großformatig abgezogenen Bild über die transparenten Schichtungen und zarten Farbabstufungen nur wundern kann. Die Umrisse übernahm sie für die Schablonen ihrer poppig gesprühten „Spraypaints“.
Susanne von Eltz zeigt die größten Werke dieser Ausstellung: Farne und Wasser werden mit Spachteln aus dem Farbbrei aus Pigmenten und Marmormehl modelliert, genauso Relief wie Malerei. Vermeintlich einfache Motive mit erhabenem Ausdruck.
Dazwischen die mit der Rohrfeder in weiches Bütten gekratzte Macchie der Provence und duftige Farbwolken von Franziska Heyder.
HP Schlotter sammelt die Träume seiner liegenden Schönen in Gelb in einem Gefäß auf Ultramarin. Während eine überlängte Figur aus Holz und Blei über den Spulen der Wolldeckenfabrik wacht.
Die lyrisch wirkenden Abstraktionen Silvia Tanczos-Lückges enthalten Schriften, deren Inhalt man auch ohne zu lesen versteht, Bitumen und Fliesenkleber als Material überraschen. Bis 28.6. zu sehen, Sommerfest am 27.6.! www.kunstforum-weilderstadt.de


