Die Temperaturen steigen nicht nur am Badesee, im Garten und in den Wohnräumen. Auch die Abfallbehälter – von Bioabfall bis Restmüll – heizen sich auf und damit auch die Inhalte. In der Folge werden Bakterien und Mikroorganismen besonders aktiv, Gase entstehen und zusätzlich verbreiten sich unangenehme Gerüche leichter.
„Gerade bei anhaltender Hitze ist es wichtig, dass die Abfallbehälter nicht zu lange in der prallen Sonne stehen. Dabei geht es nicht nur um die Gerüche, auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität können im Alltag empfindlich gestört werden, wenn Abfallbehälter länger als nötig auf dem Gehweg stehen“, sagt Marian A. Hummel, Abteilungsleiter Kommunikation und Logistik beim AWB.
In den vergangenen Wochen kam es in einigen Gemeinden zu Beschwerden, weil Abfallbehälter deutlich zu früh an die Straße gestellt wurden. Es war von frühzeitigem Bereitstellen, teilweise mehrere Tage oder sogar Wochen vor dem Abfuhrtermin, die Rede. Herr Hummel betont, „Wir sehen, dass die allermeisten Einwohnerinnen und Einwohner sehr umsichtig agieren und dafür möchten wir uns an dieser Stelle auch ausdrücklich bedanken.“
Darüber hinaus weist der AWB darauf hin, dass Geruchsbildung bereits im heimischen Mülleimer eingedämmt werden kann, in dem Natron in den leeren Behälter gegeben wird, das Innenleben über alle Abfallarten möglichst trocken gehalten wird und die Abfallbehälter des AWB möglichst schattig positioniert werden und nicht überfüllt werden, sodass die Deckel noch schließen.