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Fußball

Herren I: FSV Waldebene Stuttgart Ost – SV Sillenbuch 8:3 (2:2)

Spieltag am 31.05.2026 Land unter in der zweiten Halbzeit In der vorletzten Begegnung dieser Saison traf die achtplatzierte Erste des SV...

Spieltag am 31.05.2026

Land unter in der zweiten Halbzeit

In der vorletzten Begegnung dieser Saison traf die achtplatzierte Erste des SV Sillenbuch auf den Tabellenführer FSV Waldebene Stuttgart-Ost, der die Meisterschaft mit einem beachtlichen Zwölf-Punkte-Vorsprung bereits in der Tasche hatte. In der Anfangsphase zeigten sich die Gastgeber noch nicht allzu präsent, dagegen versäumte die Sillenbucher Elf mindestens drei hochkarätige Chancen. War sie deutlich näher am ersten Treffer gewesen, löste die Wertung des 1:0 in der 14. Minute große Entrüstung aus. Doch auf dieses mehr als deutliche Abseitstor gab der SVS umgehend eine ausgezeichnete Antwort. Zwar wurde der permanent wirbelnde Ivan Curic bei einem seiner Vorstöße ungestraft gehalten, doch sein letztendlich nur um Millimeter am Pfosten vorbeirauschender Abschluss reichte wenigstens für einen Eckball. Dieser gelangte über Dennis Dietsche und Fabi Geißel mit viel Übersicht nach außen zu Jonas Fischer, der optimal für den von Youngster Calvin Groh eingeköpften 1:1-Ausgleich (16.) auflegte. Während die Waldebene auch weiterhin nur wenige beeindruckende Szenen präsentierte, brachten die Grünen ihre wesentlich besseren Aussichten nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Darüber hinaus zogen sie in der 36. Minute die Spendierhosen an. Eigentlich war der Angriff bereits verteidigt, da produzierte Niklas Gerber infolge unglücklicher Umstände doch noch ein Eigentor zum ärgerlichen 2:1. Aber Sillenbuch ließ nicht locker, bis Nik Meyding nach einer Ecke von Fabi Geißel das 2:2 (42.) mit dem Vollspann satt in die Maschen feuerte. Gleich nochmal hätte es im FSV-Kasten klingeln müssen, aber Ivan Curics harter Abschluss wurde vom Gegner leider geringfügig abgefälscht.

Nach dem Seitenwechsel drosch Calvin Groh die nächste große Möglichkeit ins Außennetz und die Gastgeber bewiesen in Minute 50 erstmalig ihre Qualitäten, indem sie die Sillenbucher Defensive mit kurzen Kontakten für die 3:2-Führung klassisch ausspielten. Das 4:2 (57.) ging diesmal auf die Kappe von Simon Rebholz, der nach einer gelungenen Verteidigung die Herausgabe dem Gegner direkt in die Füße spielte. Da grollte es auch am Himmel und es folgte eine viertelstündige Gewitterpause.

Die Unterbrechung ist der SVS-Elf gar nicht gut bekommen. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff bereitete Nik Meyding dem FSV an der Strafraumgrenze das nächste Geschenk. Mit dem resultierenden Elfer erhöhte die Waldebene auf das traurige 5:2 (76.). Ab jetzt stand Sillenbuch ständig massiv unter Druck. Keeper Simon Vögele bekam alle Hände voll zu tun, obwohl die Gastgeber bei einer Vielzahl ihrer Attacken im Abseits abgepfiffen wurden. Was auch immer das SVS-Team versuchte, es war nicht von Erfolg gekrönt und der Untergang schien nicht mehr aufhaltbar zu sein. Gerade noch war der jetzt auf dem Feld auflaufende Luis Kaltapanidis, der zuvor im Spiel der Zweiten das Tor hütete, bei einer der seltenen Gelegenheiten des SVS kurz vor dem gegnerischen Fünfer ohne Konsequenzen gestürzt worden, als die Waldebene im Gegenzug das 6:2 (88.) erzielte. Kaum später folgte das niederschmetternde 7:2 (90.). Dagegen beförderte der FSV-Torhüter einen vielversprechenden Abschluss von Fabi Geißel gerade noch mit den Fingerspitzen ins Toraus. Den Versuch von Calvin Groh fing er sicher ab und leitete den Konter zum bitterbösen 8:2 (90. + 8) ein. Auch den Schuss von Jonas Fischer pflückte der Schlussmann noch herunter. Nur ein Tropfen auf den heißen Stein bedeutete der Hand-Elfmeter infolge eines Geißel-Freistoßes, den Niklas Gerber in der 15. Nachspielminute zum 8:3-Endstand versenkte.

Bleibt nur noch, der Waldebene herzlich zum Aufstieg zu gratulieren. Die gute Nachricht für den SVS ist, dass er in der Rückrunde momentan auf Platz 4 steht, sich insgesamt auch ohne die heutige Schlappe im Tabellenranking nicht hätte verbessern können und im schlechtesten Fall nur noch auf den 9. Platz abrutschen kann.

SHF

Für den SVS spielten:

Simon Vögele – Fabian Geißel, Simon Rebholz, Niklas Gerber (1), Nikolaus Meyding (1) / 90. + 1 Valentin Schulik – Moritz Munske / 75. Jakob Wiegräbe – Dennis Dietsche, Ivan Curic / 82. Luis Kaltapanidis, Marko Curic, Jonas Fischer – Calvin Groh (1)

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