
Um Eltern und Kindern einen Eindruck zu vermitteln, wie an der Joß-Fritz-Realschule gelernt wird, stellten Schülerinnen und Schüler und das Kollegium ein buntes Programm auf die Beine.
Welchen Spaß es machen kann sich zu aktueller Musik synchron zu bewegen, zeigten die Schülerinnen der Tanz-AG zum Auftakt, bevor die Französisch-Schülerinnen und -Schüler allen im Saal ein herzliches „Bonjour“ entgegenschetterten. Rhythmisch wird in diesem Fach vieles, wie zum Beispiel das Zählen, aber auch die Wochentage, gelernt.
Das der Nachmittag an der Schule nicht langweilig ist, vermittelten Schülerinnen und Schüler der Naturnah-AG (einer von vielen AGs). In Kooperation mit dem Kleintierzuchtverein Untergrombach betreuen die Kinder Hühner und andere Tiere, helfen beim Füttern, bauen Gehege und gestalten diese tiergerecht.
Nun kamen die Eltern zu ihrem Recht, alles Wichtige über die Realschule zu erfahren, was unser Rektor Herr Haß in die Hand nahm, während die Kinder in Kleingruppen durch das Schulhaus geführt wurden.
Im Fachraum Technik konnten die Kinder Werkstücke aus Holz, Metall und dem Bereich Elektronik von Schülern aus verschiedenen Schuljahren bestaunen. Im benachbarten BK-Saal versuchten die Viertklässler herauszufinden, welche Materialien zur Herstellung bestimmter Kunstwerke benötigt werden, und mit Stempeln durften sie schließlich Grußkarten kreieren. Dass Mathematik nicht nur rechnen im Kopf bedeutet, erfuhren die Kinder in der Mathewerkstatt – Körper mit Schaschlik-Spießen und Knete bauen, auf Nagelbrettern mit Gummis geometrische Körper erstellen - all das und noch vieles mehr konnte ausprobiert werden. Die Sprachen Englisch, Deutsch und Französisch zeigten in ihren Räumen Lehrwerke, besonders schön gestaltete Lesetagebücher oder Dominospiele zum Erlernen der Sprache.
Tierpräparate, wie zum Beispiel kleine Eidechsen oder Blindschleichen konnten die Viertklässler im Biologiefachraum bestaunen, aber am aufregendsten war es natürlich eine lebende Stabheuschrecke in der Hand zu halten.
Und nicht zuletzt zeigten unsere Schulsanitäter, dass jedem schnell und fachmännisch geholfen wird, wenn man sich im Schulalltag einmal verletzten sollte.
Nach so vielen Eindrücken musste man sich etwas austoben, was in der Sporthalle möglich war, wo ein kleiner Kletterparcours aufgebaut war. Hunger und Durst, die sich dann meldeten konnten gestillt werden, denn Schülerinnen und Schüler hatten gebacken und verkauften Getränke.


