Nussbaum-Logo
NUSSBAUM+
Kirche & Religion

Herzliche Einladung zum Gottesdienst mit Möglichkeit zum Empfang der Krankensalbung am Dienstag, den 24. März 2026, um 14.30 Uhr im Pfarrgemeindesaal Deilingen

Die katholischen Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit Lemberg laden Sie,liebe Kranke und ältere Gemeindemitglieder, ganz herzlichzum Gottesdienst...
Krankensalbung
Foto: Pfs

Die katholischen Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit Lemberg laden Sie,liebe Kranke und ältere Gemeindemitglieder, ganz herzlichzum Gottesdienst mit der Möglichkeit zum Empfang der Krankensalbung ein.

Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen.

Sakrament der Krankensalbung – „Kraft in der Krise“

Für viele bedeutet die Krankensalbung die letzte Ausfahrt. Jetzt ist alles zu spät, der Kranke wird für den Tod gesalbt. Dabei will dieses Sakrament aufbauen und Kraft schenken, um der Krankheit zu trotzen.

Jeder war schon einmal krank. Jeder kennt das Gefühl, aus dem Alltag herausgerissen zu werden und hilflos abwarten zu müssen.

Und je nachdem, wie schwer die Krankheit ist, kann diese Zeit eine tiefe Krise bedeuten. Wir erleben dann unsere Schwäche, unsere Ohnmacht und unsere Endlichkeit. Solch eine Krankheit bedeutet immer auch eine Grenzerfahrung im wahrsten Sinne des Wortes: Der Mensch sieht, dass seine Existenz Grenzen hat. Und dass er oft alleine keine Chance hat, auf Hilfe angewiesen ist.

Jesus hat den Kranken diese Hilfe gegeben. Er wandte sich ihnen zu, tröstete und heilte sie. Und er trug seinen Aposteln auf, seine Mission weiterzuführen: „Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“ (Mt 10,8).

Dieser Auftrag gilt bis heute. Natürlich auch oder gerade für die Kirche. Dafür gibt es das Sakrament der Krankensalbung. Früher wurde es oft mit der „Letzten Ölung“ gleichgesetzt, dabei liegt grundsätzlich der Akzent auf einem anderen Punkt. Die Krankensalbung soll stärken – physisch und psychisch. Sie soll dem Menschen helfen, wieder gesund zu werden. Aber mehr noch soll dieses Sakrament dem Kranken die Kraft geben, seine Situation zu tragen. Diese Kraft wird ihm durch das Sakrament und dank der Gnade Gottes zuteil.

Aber die Krankensalbung sagt noch mehr: Die Kirche ist eine lebendige Gemeinschaft. In der Salbung bekennt sie sich offen zu dem kranken Mitglied. Sie zeigt die Verbindung in die schreckliche Krise hinein. In der Salbung steht die Gemeinschaft der Kirche sozusagen am Krankenbett. Sie guckt nicht weg, schämt sich nicht. In der schlimmen Krise sagt Gott: Vertrau auf mich. Und das ist für viele schon Trost und Kraft genug.

Die Krankensalbung ist kein Sakrament, das nur einmal gespendet werden darf. Es kann durchaus öfters vom Kranken empfangen werden. Herzliche Einladung dazu.

Sollten Sie einen Fahrdienst benötigen, melden Sie sich bitte im Pfarramt Wehingen (Tel. 7230) – wir holen Sie gerne ab und bringen Sie wieder nach Hause.

Erscheinung
Gosheimer Nachrichten – Amtsblatt der Gemeinde Gosheim
NUSSBAUM+
Ausgabe 11/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
Orte
Gosheim
Kategorien
Kirche & Religion
Kirchen
Panorama