
Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen – zu Hause, beim Sport oder im Alltag. Wie entscheidend schnelles Handeln ist und dass dafür keine medizinische Ausbildung nötig ist, stand im Mittelpunkt eines Informations- und Mitmachabends am 02.02.2026 in der Gemeindehalle Hessigheim. Bürgermeister Günther Pilz begrüßte die interessierten Bürgerinnen und Bürger und machte gleich zu Beginn deutlich: „Man muss kein Profi sein, um Leben zu retten. Man muss nur anfangen.“ Ziel des Abends war es, Berührungsängste abzubauen und Mut zu machen, im Ernstfall zu handeln. Aus medizinischer Sicht erläuterte Dr. Tröster, was bei einem Herzstillstand im Körper geschieht und warum die ersten Minuten entscheidend sind. Anschließend zeigte Axel Wild gemeinsam mit dem Team des DRK Besigheim ganz praktisch, wie Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf modernen Alarmierungssystemen: Timo Gaik stellte die Region der Lebensretter vor und erklärte, wie qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer digital alarmiert werden, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Besonders eindrücklich war der persönliche Erfahrungsbericht der Familie Fischer, die offen schilderte, was entschlossenes Handeln und ein paar Minuten Mut im Ernstfall bewirken können. Zum Abschluss waren alle Anwesenden eingeladen, selbst aktiv zu werden. An Übungspuppen konnten Wiederbelebungsmaßnahmen ausprobiert, Fragen gestellt und Sicherheit gewonnen werden. Die Resonanz war durchweg positiv. Bürgermeister Günther Pilz dankte zum Abschluss allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen. Sein Dank galt insbesondere den Referenten, dem Team des DRK Besigheim, der Region der Lebensretter sowie der Familie Fischer für ihren offenen und bewegenden Beitrag. Ebenso bedankte er sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch ihre Teilnahme Interesse, Verantwortung und Zivilcourage gezeigt haben.
Hinweis:
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