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HG-Frauen mit Befreiungsschlag Die Regionalliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen siegten in einem wichtigen Match gegen den drohenden Abstieg....
Sichtlich enttäuschter Christoph Lahme.
Sichtlich enttäuschter Christoph Lahme nach dem Spiel gegen Erlangen-BruckFoto: Mike Junker / Bild: Andreas Moosbrugger

HG-Frauen mit Befreiungsschlag

Die Regionalliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen siegten in einem wichtigen Match gegen den drohenden Abstieg. In der männlichen Abteilung lief es am letzten Wochenende hingegen weitgehend überhaupt nicht rund.

Die erste Männer-Mannschaft verpasste wohl ihre letzte Minimalchance auf den Klassenerhalt in der 3. Liga. Die zweite kassierte beim TSV Handschuhsheim eine satte Niederlage. Und die dritte musste sich der SG Kirchheim mit 28:30 (11:15) geschlagen geben. Beide operierten in harzfreiem Raum. In der Jugend hatte die A1 in Hanau knapp mit 30:31 das Nachsehen, die B1 mit 32:41 beim TSV Allach. Die C1 verlor vor eigenem Publikum gegen die HSG Fridingen/Mühlheim 24:39.

Aber ab Samstag gibt es in der Oftersheimer Karl-Frei-Halle Chancen auf neue Punkte. So zum Beispiel für die „Ic“ gegen TB Neckarsteinach (14 Uhr). Anschließend (jeweils im Zwei-Stunden-Takt) steigt das Derby der Frauen II gegen die HSG St. Leon/Reilingen II, gefolgt von den Frauen I im Wettstreit mit der HSG Freiburg II sowie den Männern II gegen das Team Neckar. Das Drittliga-Team agiert derweil bei Rimpar in Würzburg (15 Uhr).

„Bitterer Abend“ – HG verliert „Drei-Punkte-Spiel“

„War’s das?“ haben wir vor einiger Zeit in Bezug auf den Klassenerhalt der HG Oftersheim/Schwetzingen in der 3. Handball-Liga an dieser Stelle nach der Heimniederlage gegen Schlusslicht Fürstenfeldbruck gefragt. Jetzt kann im Prinzip Vollzug in dieser Angelegenheit vermeldet werden. Der Weg in die Regionalliga ist nach der 26:31-Niederlage gegen den TV Erlangen-Bruck vorgezeichnet.

Alles umkrempeln

Lahme räumte ein, dass schon ein gewisser Druck im Kessel gewesen sei, der ihn und seine Spieler etwas belastet habe. Es sei nun einfach ein „bitterer Abend“ gewesen. „Das Spiel ist sicherlich im Kopf entschieden worden. Wir haben jeden Positionsvergleich verloren. Es war unser letzter Grashalm zum Herausziehen, aber wir haben zu oft die schlechten Abschlüsse gewählt, hatten hinten ein schlechtes Eins-gegen-Eins-Verhalten und hart erkämpfte Bälle schnell verworfen.“

HG bringt Torumrandung zum Glühen

Mit einem Erfolg beim vormaligen Tabellennachbarn in der Regionalliga, der HSG Leinfelden/Echterdingen haben sich die Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen dem Klassenerhalt gewaltig genähert. Sie gewannen mit 27:23. Für ihren Trainer Carsten Sender „ein souveräner Sieg“.

„Ib“ personell auf verlorenem Posten

Das 24:34 der HG Oftersheim/Schwetzingen II im Verbandsliga-Duell beim TSV Handschuhsheim fühlte sich genauso heftig an, wie es die nackten Zahlen ausdrücken. Einzig der Halbzeitstand trügt ein wenig. Nicht nur die klebstofffreie Umgebung bereitete Probleme. Auch die Aufstellung war wie angekündigt ziemlich verändert und stark ausgedünnt (zwei Auswechselspieler), da etliche Leistungsträger bei der „Ersten“ in der 3. Liga benötigt wurden oder krank komplett ausfielen.

Mike Junker

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