Mit größtem Applaus und einer unglaublichen Begeisterung des Premierenpublikums wurden die Schauspieler des Stücks „Die Geliebte meines Mannes“, die unter der Regie von Daniel Frenz am vergangenen Samstag auf die Bühne kam, belohnt. Und das hatten wahrlich auch alle verdient: Liesel Görtz alias Frau Schneider und Matthias Hüther alias Dr. Marujama in kleinen Nebenrollen, sowie Yvonne Peliccia als Sherry und Carmen Steiner als Kitty in den beiden Hauptrollen. Eine Explosion an Emotionen, Tempo, Witz, humoresken Szenen und die Ausstrahlung und Mimik der beiden Protagonistinnen lösten immer wieder Lacher und Reaktionen bei den Zuschauern aus. Die Akteurinnen sprühten vor Spielfreude, und dieser Funke sprang auch vom ersten Moment an auf das Publikum über. Und die passende, ganz besondere Ton- und Lichttechnik, die von Berthold Steiner bedient wurde, tat ihr Übriges, um diesen Abend zu diesem großen Erfolg zu machen. Regisseur Daniel Frenz scheint mit dieser Regiearbeit einen Nerv getroffen zu haben. Der Titel „Die Geliebte meines Mannes“ ruft anscheinend großes Interesse und Neugier bei Theatergängern hervor. Worums geht? Nun, die geldgierige Ehefrau Kitty des Wurstfabrikanten Köstner lauert schon seit Jahren auf das Ableben ihres unausstehlichen schwerreichen Gatten und will schließlich ein wenig nachhelfen, um sich schnellstmöglich zur Witwe zu machen. Aber kaum schreitet sie zur Tat, steht auf einmal unerwarteter Besuch in der Wohnung: Sherry, die Otto mehr als nur flüchtig zu kennen scheint. Sie entpuppt sich als Köstners Geliebte, die geplant hatte, Otto und Wohnung umgehend zu übernehmen. Kittys Mordpläne scheinen aufzufliegen, aber natürlich kommt alles ganz anders als erwartet….
Im Anschluss an die Vorstellung gab es selbstverständlich auch die obligatorische Premierenfeier zusammen mit dem Publikum im Foyer der kleinen bühne. Aussagen der Zuschauer wie „das ist kein Amateurspiel, das ist professionell, was ihr da bietet“, „wahnsinnig toll gespielt“, „wir sind das erste Mal hier und so begeistert von der schauspielerischen Leistung“ waren immer wieder zu hören. Das Stück hatte bereits im Vorfeld einen riesigen Zuschaueransturm erlebt, alle noch anstehenden Vorstellungen in dieser Spielzeit sind bereits ausverkauft – am Märzwochenende sind noch 4 Karten zu haben. Auch deshalb wurde bereits beschlossen, dass die Inszenierung „Die Geliebte meines Mannes“ auch in der nächsten Spielzeit 2026/27 wieder mit Terminen auf dem Programm stehen wird.
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