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Handball

HSG-Leitung

NACHRUF Die HSG Ebersbach/Bünzwangen trauert um Christian Schurr Wir verlieren...
Spielerin der C-Jugend weiblich der SG Untere Fils in einer Spielszene
Foto: SG UF

NACHRUF

Die HSG Ebersbach/Bünzwangen trauert um

Christian Schurr

Wir verlieren mit ihm einen guten Freund, Gönner und Förderer des Handballsports. Er war mit ganzem Herzen dem Handball in Bünzwangen und Ebersbach verbunden. In großer Dankbarkeit blicken wir auf die Verdienste und Engagement unseres Christian zurück. Handball im TVB und Handball in der HSG waren Teil seines Lebens. Er war über drei Jahrzehnte Zeitnehmer und Sekretär bei der ersten Mannschaft sowohl des TVB als auch der HSG. Zudem war er mit Herz und Liebe immer Betreuer der ersten Mannschaften. Trotz seiner schweren Krankheit unterstützte er in den letzten Jahren von der Tribüne herab immer seine Herrenmannschaft. Sein Platz in der Raichberghalle wird nun leer bleiben. Bis zuletzt im November ließ er es sich trotz der Strapazen nicht nehmen, seine Erste in der heimischen Halle zu unterstützen. Der Handball in Ebersbach und Bünzwangen verliert mit Christian Schurr einen lieben Sportkameraden, der uns fehlen wird. In großer Dankbarkeit blicken wir auf seine Verdienste zurück. Danke Christian, wir werden dich nicht vergessen und dir ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Ute, seinen Kindern und Enkeln sowie Angehörigen.

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1. Herren

HSG Ebersbach/Bünzwangen – TSV Köngen 26:23 (15:9)

HSG besiegt punktgleichen Mitkonkurrenten

Die HSG Ebersbach/Bünzwangen hat in der Landesliga gegen den TSV Köngen am Ende verdient mit 26:23 gewonnen. Mit diesem Erfolg hat sich die HSG von Köngen den 4. Tabellenplatz wieder zurückgeholt. Bei Halbzeit sahen die Einheimischen bei einer Führung von sechs Toren Unterschied schon wie der sichere Sieger aus. Eine Viertelstunde nach Wiederbeginn stand die Partie jedoch 18:18. Das Nervenkostüm der HSG-Zuschauer wurde arg strapaziert. Am Ende ging es jedoch gut aus für die Gastgeber. Entscheidend und herausragend war dabei die Leistung der beiden Torhüter. Pascal Demark war mit tollen Paraden verantwortlich für die komfortable Pausenführung. Ab der 46. Minute brachte der eingewechselte Michael Niederberger seine Mitspieler mit wichtigen und tollen Aktionen wieder zurück auf den richtigen Weg.

Die ersten Minuten waren geprägt von Nervosität auf beiden Seiten, und die beiden Torhüter standen im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem wilden Hin und Her stand es nach 10 Minuten 5:5. Die HSG suchte ihre Linie. Als die Gäste in der 14. Minute das 7:6 erzielten, ging ein Ruck durch die HSG. Hinten riegelte Pascal Demark seinen Kasten ab und vorne zeigten seine Mitspieler Biss. Sechs Tore in Folge durch Moritz Schwind, zweimal Kapitän Florian Seidel und Felix Stahl mit drei Treffern führten zum 12:7 Zwischenstand (21.). Diesen Vorsprung ließen sich die Einheimischen bis zur Pausensirene nicht mehr nehmen. Moritz Schwind zweimal und Moritz Kälberer trafen im Wechsel, sodass die HSG mit einer Führung von 15:9 in die Kabine gehen konnte.

Niklas Krell und Florian Lustig trafen nach Wiederbeginn schnell zum 17:10 (32.), doch völlig überraschend war es nun vorbei mit der Sicherheit vor allem im Angriff. Die Mannschaft agierte nun überhastet und machte zudem viele technische Fehler. Die Löcher im Abwehrverbund wurden immer größer. Köngen witterte seine Chance und kam Tor um Tor näher. In der 44. Minute war es so weit, ein 18:18 leuchtete von der Anzeigetafel. Gerade mal drei Tore konnte die HSG seit Wiederbeginn erzielen. Selbst eine Auszeit von Trainer Daniel Kraaz lief ins Leere. Florian Lustig machte dann in der 46. Minute vielleicht mit dem 19:18 Führungstreffer das wichtigste Tor für den weiteren Spielverlauf. Auch das 20:19 ging auf sein Konto. Der Mut und das Selbstvertrauen in der Mannschaft kamen wieder zurück. Florian Seidel und zwei sicher verwandelte Strafwürfe vom am Ende siebenfachen Torschützen Moritz Schwind machten die 23:21 Führung in der 54. Minute fest. Torhüter Michael Niederberger wartete mit wichtigen Paraden auf und Florian Lustig machte mit seinem vierten Treffer nun den Drei-Tore-Vorsprung perfekt (55.). Eine Vorentscheidung war gefallen. Die Mannschaft ließ in den letzten fünf Minuten nichts mehr anbrennen. Köngen war in Anbetracht des Rückstands nun der Zahn gezogen, auch weil die HSG-Abwehr um Chef Nick Kreidenweiß immer wieder präsent war. Moritz Kälberer und Louis Taxis erhöhten auf 26:22. Am Ende durfte sich die Mannschaft über einen 26:23 Sieg nach einer geschlossen guten Gesamtleistung trotz der kritischen 15 Minuten nach der Pause freuen.

Es spielten: P. Demark, M. Niederberger; Marvin Kälberer (1), M. Schwind (7/3), T. Güntner, F. Seidel (3), F. Lustig (4), P. Wellhäuser, N. Kreidenweiß, F. Stahl (3), N. Krell (3), L. Taxis (1), Moritz Kälberer (4).

Vorschau:

Morgen muss die Erste zum TV 1893 Neuhausen/Erms reisen. Die Ermstäler belegen derzeit den 7. Tabellenplatz mit 14:14 Punkten. Im Heimspiel konnte sich die HSG in einem intensiven Spiel mit 23:20 durchsetzen. Neuhausen ist sehr heimstark. Bisher konnte dort nur der Tabellenführer Neuhausen/Filder gewinnen. 10:2 Punkte lautet die Heimbilanz. Die Regionalligareserve kann immer auf Spieler der ersten Mannschaft zurückgreifen, deshalb wird es mit Sicherheit keine einfache Aufgabe für unsere Mannschaft. Die HSG-Abwehr muss eine starke Leistung abrufen, denn im Schnitt erzielt Neuhausen 29 Tore pro Spiel. Chancenlos wird die Mannschaft nicht sein, wenn sie mit Selbstvertrauen und Leidenschaft an die Aufgabe herangeht und vorne ihr druckvolles Angriffsspiel aufziehen kann. Anspiel ist am Samstag um 20:00 Uhr in der Hofbühlhalle, Wolfgrubstraße, 72555 Metzingen-Neuhausen.

2. Herren

HSG Ebersbach/Bünzwangen 2 – TSV Köngen 2 28:25 (14:12)

Who u gonna call? Raichbergritter-Cantina-Band!

Weil es die gesamte Raichberg-Tafelrunde im Kollektiv entscheidet und die Last nicht nur von einzelnen Schultern getragen werden muss, ernten die Ritter auch im Rückspiel gegen „Keenga“ einen schmackhaften Sieg. „Nur wer die Schwerter in entscheidenden Phasen todesmutig kreuzt wie sonst die Geisterjäger ihre Strahlen, wird hier gewinnen,“ lautete Mauchs Ansage lange vor der Partie. Er wollte nicht wahrhaben, dass die Jungfüchse der HSG mit diesem alten Film nichts mehr anzufangen wissen. Entsprechend wenig verwunderlich entwickelte sich eine Anfangsphase, in welcher der Gast nahezu kontinuierlich in Front lag und die von dem ein oder anderen Rückschlag geprägt war. So landete Schnellfuß Conrad gleich im ersten Angriff nach einem Foul dergestalt ungeschickt auf dem Steißbein, dass er verletzt ausgewechselt werden musste. Die erfahren(er)en Ritter um Labude, Riegl, Karpischek und Heer hingegen verstanden ihren Team-Alt-Kollegen sehr wohl. Die ersten zehn Treffer der HSG gingen auf das Konto der „weit jenseits der 30er“. Diese Treffer waren hingegen auch bitter nötig, denn in der völlig offenen Anfangsphase wogte das Spiel hin und her, wobei eher die Gäste leichte Vorteile verbuchen durften. Dass mit Köngens gefährlichstem Angreifer Manuel Uttendorfer jedoch auch auf der anderen Seite ein Spieler stand, der Ghostbusters 1 noch im Kino hätte erleben können (wenn auch als Säugling), passte nur ins Bild. Eine zerfahrene Partie wurde den Zuschauern geboten, wenngleich auch nicht niveauarm. Die beste Szene der ersten Hälfte war unbestreitbar Coach Reimanns Sprössling Louis vorbehalten, als er zum Wischen an den gegnerischen Strafraum beordert werden musste. Dem Ruf folgte er im Vollsprint und wurde nach getaner Arbeit vom Unparteiischen Stavros Stathopoulos mit einem „High Five“ bedankt! Solche Szenen bitte gerne öfter! Jedenfalls traf Uttendorfer nach Köngens Auszeit in der 19. Minute zum 9:8-Anschluss, woraufhin die Raichbergritter auch noch binnen 15 Sekunden gleich zwei Zeitstrafen hinnehmen mussten. Erst misslang Seipel der Versuch, seinen Pfostentreffer im Angriff wieder wettzumachen, und dann kam Karpischek im 1:1 ungestüm einen Schritt zu spät. Nun hätte man seinen Kopf eigentlich in der Geisterfalle einfangen können, ... aber da war doch auch was im Hinspiel gegen den TSV ... Damals überstand man in einer entscheidenden Phase auch eine doppelte Unterzahl und trumpfte just erst so richtig auf. Als wäre man die Raichbergritter-Cantina-Band spielte man so „denselben Song nochmal“. Weissinger im Tor parierte einen Strafwurf. Conrad kehrte auf das Parkett zurück und organisierte im Doppelpass mit Mauch das für den Gegner schmerzhafte 10:8 (23. Minute). Weissinger blieb obendrein noch in einem Konter der Gäste Sieger. Als müsste sich nun die jüngere Generation erst recht beweisen, rannte Seipel mit seinem Protonenpäckchen unentwegt und ohne Rücksicht auf seinen Traumkörper in Richtung Köngener Tor – belohnt wurde er mit dem 11:9 und dem 12:10 (27. Minute) innerhalb von nur 40 Sekunden! Weil Martin dann nach einem technischen Fehler des Gegners Becher mustergültig am Kreis zum 13:11 bediente mitsamt Zeitstrafe für die Gäste, ließ sich auch Karpischek beim 14:11 nicht zweimal bitten. Die Pause hätte sich eigentlich jetzt genau richtig angefühlt, aber die Gäste nutzten die verbleibenden 80 Sekunden noch geschickt aus. Erst traf der in Tobins Geisterführer eigentlich als Rückraum-Schreckgespenst aufgeführte Alexander Heinz von ungewohnter LA-Position, dann wurde zuerst Becher und daraufhin Martin nahezu gleichzeitig auf die Geisterfallen-Strafbank geschickt. Schon wieder doppelte Unterzahl? Ach, du großer Gott! Und auch noch Strafwurf für den TSV? Who u gonna call? Raichbergritter-Cantina-Band-Weissinger! Nix war’s für die Gäste! Halbzeitstand 14:12.

Gleichwohl startete man die zweite Hälfte in doppelter Unterzahl und so war es natürlich Klasse VI Dämon Uttendorfer, der seine Geister nach nur 15 Sekunden zum 14:13 näherbrachte. Aber erneut schloss die Raichbergritter-Cantina-Band aus schwierigem Winkel über RA ab. Reimanns Heer, also der Stefan, bugsierte die Kugel über das Kurze Eck mit Doppelpfostentreffer zum 15:13. Der Raichberg brodelte! Aber Köngen hatte ihren Klasse VI-Uttendorfer: 15:14 und 15:15 (32. Minute). Zudem fehlte Riegl zum zweiten Mal bei seinem Strafwurf das Glück und zu allem Überfluss überpacte Weissinger im Gegenzug. So blieb man weitere 120 Sekunden in Unterzahl und die Gäste trafen in Folge vom Punkt. In der 35. Minute sah sich die Raichbergritter-Cantina-Band hiernach erneut einem Rückstand (15:16) ausgesetzt. Es war eine schwierige Phase, in welcher man des Öfteren die Funktionsweise der Abwehr-Eindämmung der HSG auf harte Proben stellte. Aber die Ecto-Lagerungseinheit der Raichberg-Geisterjäger stand sicher im HSG-Keller und zudem durfte Häderle in Folge sein Können darbieten. Karpischek traf vom Punkt zum 16:16 (35. Minute), Reck (das ist der Typ, der quasi vor 10h noch mit 111 Km/h auf der Skipiste zu finden war) per Konter zum 17:16, Labude verhinderte den Folgekonter und Becher traf, nachdem Rohse zuvor noch am Pfosten scheiterte, zum 18:17 (39. Minute). Unfassbar spannend entwickelte sich nun die Partie und es „Seipel-Becher-Seipel“te sich bis zum 21:20 (46. Minute) hin. Köngen bat seine Schreckgespenster zur Auszeit, aber die Raichbergritter antworteten mit By Chans 22:20 (es gibt einfach niemanden, der so mannschaftsdienlich spielt wie er!). Deswegen durfte sich dieser als Belohnung auch in der Manndeckung von Uttendorfer ausruhen. Köngens Auszeit konnte nichts mehr ändern. Die Raichbergritter boten ihre vollendete Tugend auf. Vorne gute Laune, hinten gute Laune, links gute Laune und rechts gute Laune. Deswegen erhöhten auch erst Karpischek und Becher auf 24:21 und dann stellte Labude mit dem 25:21 (55. Minute) vom Punkt auf die erste Vier-Tore-Führung der Partie. Coach Reimann hatte genug gesehen. Köngens Umweltbehörde ließ er 55 Minuten schalten und walten. Er wollte es nicht nur an Häderles Paraden festmachen. Nun war genug. Nun brach die Zeit der Geißel des Raichbergs an. Nun sollte es der „maybe the best right wing in the world“ entscheiden. Und das tat er. Die letzten drei HSG-Treffer gingen auf das Konto von Unterkircher, womit er im Alleingang den nächsten Heimsieg der Raichbergritter-Cantina-Band in C-Dur flötete – ganz ohne Kreuz, ganz ohne b – einfach pure Harmonie!

Mit 28:25 gewinnen die Ritter so auch das Rückspiel gegen „Keeenga“ absolut verdient und arbeiten sich in der Tabelle wieder auf einen schmackhaften dritten Platz.

Es spielten: Weissinger, Griffith, Häderle; Riegl (2/2), Karpischek (4/1), Labude (4/1), Rohse, By Chan (1), Unterkircher (3), Becher (4), Conrad, Reck (1), Seipel (4), Martin, Mauch (3), Heer (2).

Offizielle: Reimann, Stahl, Haidle.

Vorschau:

Am Samstag müssen die Herren 2 beim TV Altbach antreten. Dieser liegt derzeit mit 12:8 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz und somit punktgleich mit uns ein Platz dahinter. Das Heimspiel konnten die Herren mir 27:26 knapp gewinnen. Bisher konnte nur Neuhausen 3 in Altbach gewinnen. Anspiel ist morgen um 20:15 Uhr in der Sporthalle Altbach.

Herren 3

Vorschau:

Morgen steht das Auswärtsspiel beim TSV Deizisau 3 an. Das Heimspiel konnte die HSG mit 26:18 gewinnen. Beide Mannschaften weisen derzeit 4:8 Punkte aus. Es wird also spannend sein, wer sich hier durchsetzen kann. Deizisau konnte bisher keines der zwei ausgetragenen Heimspiele gewinnen. Spannung ist also angesagt. Anspiel ist am Samstag um 19.00 Uhr in der Hermann-Ertinger-Sporthalle Deizisau.

Damen

HSG Ebersbach/Bünzwangen – VfL Kirchheim 26:28 (14:14)

Kellerduell mit Potenzial

Selten tat ein Punktverlust so weh wie am Sonntagabend im Kellerduell gegen den VfL Kirchheim. Trotz einer deutlich gesteigerten Leistung gelang es den HSG-Mädels am Ende nicht, in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf zu bewahren. Durch das verlorene Spiel verlor man nicht nur zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf, sondern auch den direkten Vergleich. Dennoch wäre es falsch, nach diesem Spiel alles schlechtzureden. Was die Mannschaft phasenweise in Angriff und Abwehr zeigte, macht Mut und lässt erkennen, welches Potenzial in ihr steckt und dass über 60 Minuten noch mehr möglich ist.

Von Beginn an war beiden Teams die Bedeutung der Partie anzumerken. Kirchheim erwischte den etwas besseren Start und ging unter anderem durch zwei verwandelte Siebenmeter in Führung. Nach einem groben Foul und der daraus resultierenden Überzahlsituation fand auch die HSG besser ins Spiel. In der ersten Halbzeit waren es vor allem Lena Beutel und Melanie Aurenz, die immer wieder erfolgreich abschlossen. Auch defensiv präsentierte sich die HSG-Mädels deutlich agiler, verschoben konsequent zur Ballseite und arbeiteten aufmerksam im Verbund. Ein besonderes Highlight war der Einsatz der reaktivierten Torhüterin Christin Findeis, die direkt nach ihrer Einwechslung einen Siebenmeter parierte und unter großem Jubel in der Halle ihren gelungenen Einstand feierte. Da sich beide Mannschaften immer wieder abwechselnd in Führung brachten, ging es mit einem leistungsgerechten 14:14 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das intensive Duell fort. Kirchheim legte vor, Ebersbach zog nach – doch es war spürbar, dass für die HSG an diesem Abend sogar noch mehr möglich gewesen wäre. In einigen Situationen fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss oder die Geduld im Spielaufbau. Zu schnell wurden Abschlüsse gesucht oder Bälle leichtfertig abgegeben. Gleichzeitig zeigte die Mannschaft aber auch, wozu sie fähig ist, wenn sie ihr Potenzial ausschöpft. Besonders Melanie Aurenz übernahm Verantwortung und hielt ihr Team mit starken 13 Treffern im Spiel. Auch Lena Beutel und Vanessa Hadyk sorgten über die Außenbahnen für viel Druck und steuerten wichtige Tore bei. In der Schlussphase machte sich jedoch die hohe Intensität der Partie bemerkbar. Zeitstrafen und mehrere Siebenmeter für die Gäste erschwerten es, den Rhythmus zu halten. In den entscheidenden Minuten fehlte die letzte Konsequenz in Angriff und Abwehr, sodass man sich am Ende ohne Punkte begnügen muss. Angesichts der schwierigen Ausgangssituation und der vergangenen Wochen zeigte die Mannschaft jedoch eine klare Leistungssteigerung und bewies, dass sie im Abstiegskampf absolut konkurrenzfähig ist.

Und was macht man nach so einem Spiel? Man hält es wie Deutschlands wohl bekanntester TV-Chef Bernd Stromberg: „Sieht aus wie ein Sargdeckel, könnte aber auch ein Sprungbrett sein.“ Genau so darf dieses Spiel verstanden werden: als Zeichen dafür, dass das Potenzial da ist. Wenn es gelingt, diese Leistung über die volle Spielzeit zu konservieren, wird sich die Mannschaft auch wieder belohnen. Jetzt gilt es, geschlossen weiterzuarbeiten und den Weg konsequent fortzusetzen.

Es spielten:C. Findeis, S. Baumann; S. Babschanik, J. Wieland (1), K. Niederberger (1/1), V. Hadyk (2), L. Mach, M. Aurenz (13), A. Karpischek (2), L. Beutel (4), L. Wieland (1), N. Häderle (1), M. Frasch (1).

Vorschau:

Am kommenden Sonntag treffen die HSG-Mädels auswärts auf den TSV Köngen 2. Das Hinspiel ging nur knapp mit 17:19 verloren, entsprechend motiviert wird die Mannschaft in die Partie gehen. Der TSV Köngen rangiert aktuell mit 15:9 Punkten auf Platz 4 der Tabelle, sodass erneut volles Engagement und Einsatzbereitschaft gefragt sind. Die HSG benötigt nach der Niederlage gegen Kirchheim jeden möglichen Punkt. Köngen hat bisher zuhause 8:4 Punkte erzielt. Anwurf ist um 17:00 Uhr in der Sporthalle Burgschule, Köngen.

SG Untere Fils

C-w SG Untere Fils – TG Biberach 26:29 (12:16)

SGU mit verschlafenem Start
Vor heimischem Publikum musste sich die SG Untere Fils in einem torreichen Spiel mit 26:29 (12:16) gegen die Gäste aus TG Biberach geschlagen geben. Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start. Bereits nach fünf Minuten stand es aus Sicht der SGU 1:6. Die SGU-Mädels hatten in dieser Phase Schwierigkeiten, in der Abwehr die starken Einzelaktionen der Biberacherinnen
konsequent zu unterbinden. Auch im Angriff kam die SG Untere Fils nicht richtig in Schwung. Unnötige Ballverluste und eine mangelhafte Chancenverwertung sorgten dafür, dass man dem verschlafenen Start weiter hinterherlief. Trotz des Rückstands zeigte das Team Moral und verkürzte mit vier Treffern in Folge auf 9:12 (18. Minute). In der Folge gestaltete die SG Untere Fils die Partie ausgeglichener und ließ den Abstand bis zur Halbzeit nicht weiter anwachsen. Mit einem 12:16-Rückstand ging es schließlich in die Pause.
Auch im zweiten Durchgang blieb die Begegnung umkämpft. Die Filstälerinnen kamen mit deutlich mehr Elan aus der Kabine. Eine klare Steigerung in der Defensive sowie mehr Durchschlagskraft im Angriff sorgten dafür, dass das Spiel eng blieb. In der 35. Minute gelang den Gastgeberinnen der verdiente Ausgleich zum 20:20. Leider gelang es in der Folge nicht, die Partie zu den eigenen Gunsten zu drehen. Bis in die Schlussminuten hinein blieb es spannend, ehe die Biberacherinnen in den entscheidenden Momenten konsequenter agierten und sich einen nicht mehr einholbaren Vorsprung erspielten. Trotz der Niederlage kann die SG Untere Fils auf der kämpferischen Leistung aufbauen. Mit etwas mehr Konsequenz in der Defensive und einer besseren Chancenverwertung in der ersten Halbzeit wäre an diesem Tag durchaus mehr möglich gewesen.


Am Samstag, 28.02., reist die SG Untere Fils nun zum „Länderspiel“ nach Österreich. Dort trifft man auf den Tabellenführer Alpla HC Hard. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr in der Sporthalle am See.
Es spielten: Heidi Bankston, Aleksandra Ganske, Luisa Gutmann (1), Lina Herb (7), Chiara Leschnik (2), Nahla Neher (5), Lisa Diminidis (6), Shania Tyra Sogolj, Laura Fischer (1), Nelly Feist (1), Mia Kanzleiter (2) und Sara Schmid (1).

Vorschau:

Samstag, 28. Februar 2026

Raichberghalle Ebersbach/Fils

10:00 C-w SG Untere Fils 3 – HC Wernau 2

Parkhaushalle Göppingen

10:00 D-w JSG Göppingen – SG Untere Fils

Theodor-Eisenlohr-Sporthalle Nürtingen

11:45 B-m Rot-Weiss Neckar – SG Untere Fils 2

Sporthalle am See Hard

12:00 C-m Alpla HC Hard – SG Untere Fils

14:00 C-w Alpla HC Hard – SG Untere Fils

16:00 B-m Alpla HC Hard – SG Untere Fils

Forstberghalle Wangen (GP)

11:35 C-w Handball Team Staufen 2 – SG Untere Fils 2

Großsporthalle Albert-Schweitzer-Schule Denkendorf

13:00 E-w HC Wernau 2 – SG Untere Fils

Michelberghalle Geislingen/Steige

14:15 B-w HBZ Altenstadt-Geislingen 2 – SG Untere Fils

Beutenlay-Sporthalle Münsingen

15:15 D-gem. TSG Münsingen – SG Untere Fils 4

Hermann-Ertinger-Sporthalle Deizisau

19:00 Herren TSV Deizisau 3 – HSG 3

Hofbühlhalle Metzingen-Neuhausen

20:00 Herren TV Neuhausen/E. 2 – HSG

Sporthalle Altbach

20:15 Herren TV Altbach – HSG 2

Sonntag, 1. März 2026

Raichberghalle Ebersbach/Fils

11:20 D-gem. SG Untere Fils 2 – HC Wernau

Lautertalhalle Donzdorf

10:00 A-w HSG Winzing.-Wißgolding.-Donzd. – SG Untere Fils

Sporthalle Römerstraße Esslingen

10:30 F-gem. TSV Deizisau 3 – SG Untere Fils 3

12:30 F-gem. SG Hegensberg-Liebersbronn – SG Untere Fils

Sporthalle Lenningen-Unterlenningen

12:00 F-gem. HT Uhingen-Holzhausen – SG Untere Fils 4

Voralbhalle Heiningen

15:00 D-gem. TSV Heiningen – SG Untere Fils

Sporthalle bei der Burgschule Köngen

17:00 Damen TSV Köngen 2 – HSG

Erscheinung
Ebersbacher Stadtblatt
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Ausgabe 09/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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