Die Kräfte reichen nicht, um den Tabellenführer zu ärgern
In der bisher sehr erfolgreich verlaufenden Rückserie der Saison, wartete nun der erste Prüfstein auf unsere Jungs. Die Tabellenführer des TSV Wolfschlugen hatten die Reise in die Renninger Rankbachhalle angetreten. Diese Begegnung war für unser Team besonders spannend, um zu sehen, wie sehr wir uns wirklich in den letzten Monaten verbessert haben.
Zunächst sah es so aus, als würde uns der Gast erneut deutlich die Grenzen aufzeigen. Nach sieben gespielten Minuten stand es bereits 1:6. Dieses Ergebnis entstand allerdings aufgrund mehrerer Ballverluste nach nicht gefangenen Pässen. Nach diesem schwachen Start fingen die Jungs etwas verspätet an zu zeigen, was sie wirklich können. Offensiv kam unsere Mannschaft in dieser Phase durch gutes Zusammenspiel über den Kreis oder über die Außen zum Erfolg. Nur im Rückraum fanden einige gute Wurfentscheidungen nicht ihr Ziel. Stück für Stück arbeiteten wir uns an den Gegner heran und konnten nach 25 Minuten mit dem Treffer zum 14:14 erstmals seit dem 0:0 wieder ausgleichen.
In die Pause ging es mit einem Rückstand von einem Tor. Einige verworfene Chancen, verhinderten eine noch bessere Ausgangslage. Auch im zweiten Durchgang spielten die Mannschaft stark weiter und blieb bis zum 22:22 auf Augenhöhe. In den verbleibenden 20 Minuten gingen uns dann allerdings die Kräfte aus. Offensiv waren wir mehr und mehr auf Durchbrüche angewiesen, bei den Rückraumwürfen wählten wir weiterhin häufig das falsche Eck. Neben den Fehlwürfen häuften sich auch wieder die misslungenen Anspiele. So ergab sich letztlich doch noch Abstand von neun Toren und eine 31:40-Niederlage.
Die Mannschaft hat dennoch tolle Moral bewiesen und sich trotz Energieeinbußen durch das Spiel gekämpft. Besonders die ersten 40 Minuten
sprechen für die gute Arbeit der Jungs. Selbst der Endstand zeigt eine klare Steigerung zum Hinspiel, damals wurden wir mit 18 Treffern Unterschied von Beginn an dominiert.
Es spielten:
Tobias Reiner, Matteo Korte (beide im Tor), Jonathan Weiß, Daik Krawietz (1), Noah Laws (1), Jakob Schönknecht (1), Felix Penske, Sammy Nast
(11/3), Moritz Bullerschen (5), Nils Steegmüller (4), Elia Schütz (5), Maximilian Gundelach (1), Luis Herrmann (2)