Der Konrad-Reichert-Kindergarten findet eigenen Angaben zufolge vermehrt Hinterlassenschaften von Hunden auf ihrem Gelände. Vor allem auf den Wegen vor der Einrichtung und an den angrenzenden Grünstreifen finde man immer wieder Kot, wie aus einer Mitteilung des Kindergartens hervorgeht.
Die Gefahr: Kinder könnten auf dem Weg zur Kita oder beim Spielen im Wohngebiet in die Haufen treten. Der Kindergarten sieht darin nicht nur ein hygienisches Problem, von dem Kot gehe auch ein Gesundheitsrisiko für Kinder aus. Die darin enthaltenen Würmer und Keime können durch Schuhe in Wohnungen oder auf Spielplätze getragen werden.
Einige Eltern schildern in den sozialen Medien, dass sie regelmäßig Schuhe reinigen oder verschmutzte Kleidung wechseln müssen. Hundehalter machen in Reaktion auf die Posts darauf aufmerksam, dass es ihrer Ansicht nach zu wenig Beutelspender in Malsch gibt.
Rechtlich gilt: Wer Hundekot auf Wegen, Plätzen oder Grünanlagen liegen lässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit – ob öffentliche Beutel vorhanden sind oder nicht. Das Ordnungsamt kann bei Verstößen Verwarnungen aussprechen und Bußgeldverfahren einleiten.
Strafen bis zu 150 Euro sind in Baden-Württemberg möglich. Deshalb lohnt es sich, immer eigene Beutel dabeizuhaben.
Verschmutzungen auf öffentlichen Wegen können Bürgerinnen und Bürger dem Ordnungsamt melden. So können besonders betroffene Stellen schneller identifiziert und gereinigt werden.