Nussbaum-Logo
Werksschließungen nicht geplant

IG-Metall unterstützt Sparmaßnahmen von ZF Friedrichshafen

91 Prozent der IG-Metall-Mitglieder unterstützen den Sparkurs bei der ZF-Antriebssparte. Was das für Beschäftigte und Standorte bedeutet.
ZF Friedrichshafen
Mitglieder der IG Metall unterstützen den Sparkurs bei ZF-Antriebssparte. (Archivbild)Foto: Felix Kästle/dpa

Mitglieder der Gewerkschaft IG Metall unterstützen mit großer Mehrheit den neuen Sanierungsplan für die Antriebssparte «Division E» des Autozulieferers ZF Friedrichshafen. 91 Prozent der Befragten an deutschen Standorten befürworteten das gemeinsam mit der IG Metall und Gesamtbetriebsrat erzielte Ergebnis, wie die Gewerkschaft in Stuttgart mitteilte.

Das sei ein starkes Signal der Solidarität und des Zusammenhalts in schwierigen Zeiten, sagte Barbara Resch, Bezirksleiterin der IG Metall Baden-Württemberg.

Anfang des Monats hatte es eine Einigung auf ein sogenanntes Bündnis für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung bei dem hoch verschuldeten Zulieferer gegeben.

Management und Arbeitnehmer einigten sich auf umfassende Sparmaßnahmen, die zu Kosteneinsparungen von über 500 Millionen Euro bis 2027 führen sollen. Bei der «Division E» wird bis 2030 der Abbau von 7.600 Arbeitsplätzen erwartet.

Große Standorte in Deutschland

Werksschließungen bei der großen Sparte in Deutschland sind nach früheren Unternehmensangaben nicht geplant. Große Standorte gibt es am Stammsitz am Bodensee, in Saarbrücken und im bayerischen Schweinfurt. In der Antriebssparte sind weltweit etwas weniger als 30.000 Menschen beschäftigt, gut zwei Drittel davon in Deutschland.

Mehr zum Thema

Das sind die größten Baustellen beim Autozulieferer ZF
ZF: Antriebe nicht wettbewerbsfähig - neue Pläne für Zukunft
Krise in der Autoindustrie: ZF mit Milliardenverlust

Erscheinung
exklusiv online
Orte
Friedrichshafen
Stuttgart
Kategorien
Aus dem Geschäftsleben
Wirtschaft
Passende Themenseiten
Finanzen & Recht
Finanzen & Recht
Übersicht
Übersicht