Auch am 19.08.2025 fanden sich alle Teilnehmer wieder pünktlich um 9.00 Uhr am Bus ein. Diesmal ging die Fahrt durch idyllische Wiesen und Wälder mit schmucken, kleinen Dörfern und blumengeschmückten, stattlichen Bauernhöfen durch das Salzburger Seenland. Unser Reiseführer erklärte uns die Unterschiede der Regionen Oberösterreichs. Er wies uns auf Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten hin, wie Burgen, Schlösser, Kirchen, international tätige Industriebetriebe sowie bekannte Persönlichkeiten, die in den Gemeinden der Umgebung ihre Heimat fanden. Unsere erste Station war die Käserei der Familie Fischhofer in Tiefgraben. Es handelt sich um einen Bio-Heumilchbetrieb mit 32 Kühen und einigen Kälbern, welche die Milch für die eigene Käseherstellung liefern. Die Kühe befinden sich von April bis Ende September auf der Weide, wo sie ausschließlich Gras und Heu fressen. Es wird nicht mit Silage aus Getreide oder Mais zugefüttert. Aus der so gewonnenen Heumilch wird der Heumilch-Bergkäse hergestellt. Der Seniorchef des Familienbetriebs erklärte uns die Käseherstellung vom Ansatz der Milch bis zur Reifung und dem „Zuschneiden“ des Käses. Alles erfolgt im eigenen Betrieb. Nach der Verkostung eines 4,5 Monate lang gereiften Bergkäses bestand noch die Möglichkeit, Käse für zu Hause zu erwerben. Dann fuhren wir weiter Richtung Salzburg.
Zwischen den Bäumen schimmerten die Wasser des Mattsees, des Obertrumer Sees und des Mondsees. Unser Weg führte uns zunächst über die Gaisbergstraße zur „Goasn-Alm“ auf der Gaisbergspitze. Die Fahrt auf der schmalen, kurvenreichen und steilen Straße erforderte größte Aufmerksamkeit und fahrerisches Können unseres Busfahrers. Ein großes Lob für seine Fahrkunst, in der er den Bus zwischen steilen Abgründen und Felsüberhängen sicher hindurchchauffierte. Der Gaisberg, 1287 m hoch, ist der westlichste Berg der Osthorngruppe und der Hausberg Salzburgs. Von der Gaisbergspitze aus hatten wir einen herrlichen Blick auf Salzburg, die Seen sowie die umgebenden Berge bis zu den Berchtesgadener Alpen. Leider waren Watzmann, Hochkönig und Co. im Dunst nur schemenhaft zu erkennen. Nach einer Stärkung auf der „Goasn-Alm“, ein beliebtes Ausflugsziel und Startpunkt für Paragleiter und Drachenflieger, fuhren wir die steile Straße hinab Richtung Mondsee. Dort angelangt enterten wir die „MS Apollo Mondsee“ zu einer Seerundfahrt bei Kaffee und Kuchen. Der See, auf 481 m Höhe gelegen, ist 9,1 km lang, 2,3 km breit und bis zu 68 m tief. Er befindet sich überwiegend im Privatbesitz der Nachfahren der Grafen Almeida. Nach einer Geburtstagsüberraschung für unser Mitglied Ulrike ging es zurück ins Hotel.
Lisa Bognar
Schriftführerin i.V.


