Hannah Arendt war eine deutsch-jüdische politische Theoretikerin, die sich mit Macht, Freiheit und den Strukturen totalitärer Herrschaft auseinandersetzte. Die vhs Dossenheim lädt an drei Dialog-Abenden dazu ein, Leben und Denken Arendts mit dem Erziehungswissenschaftler und Autor Prof. Dr. Wolfgang Müller-Commichau zu diskutieren und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu reflektieren.
Hannah Arendt - Leben und Wirken einer großen Denkerin
08.04.2026, 15.04.2026 und 22.04.2026, 18:00 – 20:30 Uhr
Rathaussaal, Rathausplatz 1, 69221 Dossenheim
Hannah Arendt - Mahnerin gegen Totalitarismus und Gewalt
Obwohl sie nach ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten nie wieder nach Deutschland zurückkehrte, wurde Hannah Arendt (* 14.10.1906 in Linden † 04.12.1975 in New York (USA)) eine der einflussreichsten intellektuellen Stimmen der Nachkriegszeit. Ihre aus Verfolgung und Exil gespeisten Arbeiten lösten eine ganze Aufarbeitungs- und Beschäftigungswelle zu totalitären Systemen und dem Verhältnis von Macht und Gewalt aus. Vormals unpolitisch, mischte sich Arendt dezidiert in die bundesrepublikanische Debatte um die Aufarbeitung der NS-Verbrechen ein.
Das digitale Programm „100 Köpfe der Demokratie“ ist ein innovatives Konzept zur Vermittlung von Demokratiegeschichte. Es stellt 100 Frauen und Männer, die in Deutschland für die Demokratie gestritten, sie geprägt und gestaltet haben, in Kurzbiographien vor. Das Projekt wurde von der AG „Orte der Demokratiegeschichte“ initiiert und von der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus entwickelt. www.demokratie-geschichte.de/koepfe
Eine Kooperation mit der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus.
Mehr Informationen unter vhs@vhs-dossenheim.de
(C. Markewitz)

