Musik und Spielkarten sind oft gleichzeitig wahrzunehmen: Beide dienen der Freizeit, der Kultur, dem Miteinander, der Entspannung und der Geselligkeit. Eine einfache Möglichkeit, dies zu demonstrieren, besteht darin, Noten auf Spielkarten zu platzieren. Im Jahre 1806 brachte der Kupferstecher Löschenkohl (1753-1807) in Wien ein Kartenspiel mit 52 Blättern heraus, wobei auf jeder der vierzig Zahlen-Karten ein kleines Klavierstück abgebildet war. Beispiel für damals ist die Pik Zehn:
Aber es gibt weitere Beziehungen zwischen den Spielkarten und der Musik; diese werden in der neuen Ausstellung: „Im Takt der Blätter - das Phänomen Spielkarte und die Musik“ ein halbes Jahr lang zu besichtigen sein. Kommen Sie zur Eröffnung am 10. Mai um 14 Uhr ins Schaudepot in Leinfelden, Schönbuchstraße 32. Repräsentanten der Stadt LE und des Landes B-W werden anwesend sein und Sie begrüßen. Der Kurator Herr Meier-Braun wird die Ausstellung präsentieren und die Exponate vorstellen. Und für Musik und Café ist natürlich auch gesorgt.
www.foerderverein-spielkartenmuseum.de, spielkartenuseum@le-mail.de, Tel. 0711 7560120.


