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Im Westen nichts Neues ? Teil 2

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Branich IG, nach der Einführung über die Geschichte des Hambacher Schlosses sowie des Hambacher Festes...

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde der Branich IG,

nach der Einführung über die Geschichte des Hambacher Schlosses sowie des Hambacher Festes konnten wir in den renovierten Innenräumen des Schlosses unter der sachkundigen Begleitung unserer Führerin die Ausstellung auf mehreren Stockwerken anschauen. In zahlreichen Schriftstücken, Bildern und Darstellungen wurde uns die Bedeutung der Versammlung der Bürger und Bürgerinnen aus jener Zeit veranschaulicht. Neben Gewändern und Hüten durften wir auch das Herzstück der Sammlung besichtigen:

die Originalfahne des Hambacher Festes, sicher verwahrt in einer Vitrine, die Farben Schwarz, Rot und Gold leider etwas verblasst, aber dennoch erkennbar.

Wir hatten noch ausreichend Zeit, durch die Ausstellung zu gehen und die Exponate zu bewundern oder die Audio-Erklärungen anzuhören.

Von der Schlossterrasse aus ging die Sicht weit über die Rheinebene bis zum Odenwald und den heimischen Bergen. Leider verbarg sich unsere Strahlenburg im Dunst dieses warmen Frühlingstages.

Obwohl unser Bus bereits abfahrbereit war, gab es noch die Gelegenheit, sich ein kühles Getränk oder ein Eis am Parkplatz zu gönnen.

Durch schöne, idyllische Dörfer fuhren wir dann nach Weisenheim am Berg zum Weingut Holz-Weisbrodt. Im Freien war fast kein Sitzplatz mehr frei, und auch die Parkplatzsuche gestaltete sich schwierig. Was wir nicht wussten, die Ferrari-Freunde aus der Pfalz trafen sich just an diesem Samstag im Weingut.

Im Weingut wurden wir bereits von einer reizenden Kellermeisterin erwartet. Sie führte uns in und durch den Weinkeller und kredenzte drei verschiedene Proben. Erst einen Secco, dann einen Weißwein und zum Schluss einen Rotwein, allesamt Cuvées aus verschiedenen Rebsorten. Für die Kinder und die Teilnehmer, die keinen Alkohol mögen, hatte sie auch alkoholfreien Wein und Getränke parat. Die anschließende Kellerführung ließ uns staunen. Eine Million Liter Wein reifen in riesigen Edelstahltanks und werden bis zur Abfüllung gelagert. Das Mahlen und Pressen der Trauben erfolgt maschinell, ebenso wie das Abfüllen in Flaschen und das Versehen mit Etiketten. Letzteres erfolgt auch für andere Weingüter.

Aber auch Eichenholzfässer mit je 200 Litern Fassungsvermögen für den Barrique-Ausbau lagern in einem besonderen Keller.

Nach der lehrreichen Führung hatten wir noch etwas Zeit, in der Vinothek ein Getränk zu uns zu nehmen, ehe es ins „Stammhaus“ gegenüber ging. Dort gab es deftige Pfälzer Küche zur Stärkung für die Heimfahrt. Gegen 22.00 Uhr waren wir wieder zu Hause.

Vielen Dank an das Vorstands-Team für den schönen und lehrreichen Ausflug gen Westen, in die Pfalz.

Lisa Bognar, Schriftführerin

Erscheinung
Mitteilungsblatt der Stadt Schriesheim
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Ausgabe 20/2026
Dieser Inhalt wurde von Nussbaum Medien weder erfasst noch geprüft. Bei Beschwerden oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte an den zuvor genannten Erfasser.
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