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Imkerverein setzt auf Kontinuität und staunt über die Fähigkeiten der Immen

Im Rahmen der Hauptversammlung des Imkervereins wurde der bisherige Vorstand vollständig und einstimmig wiedergewählt. Die Wahl verlief ohne Gegenstimmen...
Von li. nach re.: Claudia Hartling, Schriftführerin, Christin Stahlmann, Honigobfrau, Fula Strobel, 1. Vorsitzende, Max Höflsauer, Kassier, Wolfgang Markowis, 2. Vorsitzender, Thomas Scheiling, Webmaster, fehlend: Daniela Ehrnsberger u. Willi Wannenmacher, beide KassenprüferFoto: Herbert Beiter

Im Rahmen der Hauptversammlung des Imkervereins wurde der bisherige Vorstand vollständig und einstimmig wiedergewählt. Die Wahl verlief ohne Gegenstimmen und bestätigt die bestehende Vereinsführung in ihren Funktionen.
Die alte und neue Vorsitzende Evmorvia Strobel berichtete von den Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres. Besonders hob sie den Ausflug zum Rosenpark in Mössingen hervor, der zwar bei ungemütlichem Regenwetter stattfand, aber durch die riesige Sammlung an Strauch- und Kletterrosen und das Arboretum im Park, beeindruckte. Bei der anschließenden Einkehr ins Café Pausa konnten sich alle Teilnehmer wieder aufwärmen.
Für das Jahr 2026 ist wieder ein vielfältiges Jahresprogramm vorgesehen. Wie immer werden in Vorträgen und im Praxiskurs fachliche Inhalte vermittelt und der kollegiale Austausch unter den Imkern gefördert. Die Teilnahme des Vereins am Streuobsttag in der Breite ist bereits Tradition. Beim Lebkuchenworkshop am Jahresende geht es um die Kulturgeschichte der Lebküchlerei und ganz praktisch um das Backen von Honiglebkuchen.
Der zweite Teil des Abends war dem Vortrag „Bestäubungsleistung der Honigbiene“ gewidmet. Helmut Riess, Vorsitzender des Imkervereins Tuttlingen, betonte, dass die Honigbiene eine der wichtigsten Bestäubungsinsekten sei. Durch sie würden Ertrag sowie die Qualität der Früchte in Landwirtschaft und Natur deutlich gesteigert.
Wieder einmal wurde klar, welch faszinierende Fähigkeiten die Biene besitzt, um Blüten zu finden und dieses Wissen im Bienenstock zu verbreiten. Honigbienen verfügen über eine hochentwickelte Kommunikation. Sie teilen einen Trachtfund mittels Tanzsprache mit. Sie verfügen außerdem über einen außerordentlichen Geruchssinn und können so Blüten unterscheiden und wiedererkennen und sogar so markieren, dass die nachfolgenden Bienen wissen: Hier ist kein Nektar mehr zu holen!
Auch für die Pflanzen, die auf Bestäubung angewiesen sind, ist dies eine Win-Win-Situation. Sie brauchen u.a. die Honigbienen, um zu fruchten und Samen zu bilden. Ein Bienenvolk bestäubt täglich Millionen von Blüten. Da die Sammelbienen während eines Sammelfluges meist einer Pflanzenart treu bleiben, sind sie besonders effektive Bestäuber.

Erscheinung
Stadtspiegel Hechingen – Lokalzeitung mit den Amtlichen Bekanntmachungen
Ausgabe 14/2026
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Orte
Hechingen
Kategorien
Panorama
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