„Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.“
(Johann Wolfgang von Goethe)
Dieser Impuls ist der letzte vor Weihnachten – denn das Ortsblättchen macht auch eine kleine Pause über den Jahreswechsel.
Eigentlich finde ich es ja doof, wenn man schon einige Tage vor dem großen Fest gute Wünsche verteilt – aber aus rein praktischen Gründen geht das ja oft gar nicht anders.
Ich könnte mich jetzt also verlieren in den allgemein üblichen Floskeln von wegen „frohes Fest“, „im Kreise Ihrer Lieben“, „besinnliche Weihnacht“, „guten Rutsch“, „erfolgreiches neues Jahr“ – aber ich will es heute ganz bewusst anders machen:
Ich wünsche Ihnen ein Weihnachten, das mehr ist als gemütliche Besinnlichkeit und mehr als ein schmackhafter Weihnachtsbraten.
Ich wünsche Ihnen ein Weihnachten, an dem wirklich etwas Neues beginnt – an dem Sie an und in sich eine Veränderung erleben, die nach Vergebung, nach Versöhnung und nach Frieden klingt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich fürs Neue Jahr tatsächlich EINEN guten Vorsatz vornehmen, einer, der Sie Überwindung kostet und dem Guten dient – nur einer!
Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den heiligen Tagen „zwischen den Jahren“ etwas erahnen dürfen von der geheimnisvollen Nähe unseres Gottes, der immer an unserer Seite ist – gerade auch im Dunkeln, gerade auch in der Trauer, gerade auch im Leid.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie fröhlich und zuversichtlich bleiben – getragen von der festen Gewissheit: Gott ist da. (Dennis Nagel)