„Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamem Willen.“
(Mahatma Gandhi)
Das Pfingstfest naht mit großen Schritten: Man nennt dieses Fest auch den „Geburtstag der Kirche“, denn an diesem Tag haben die Jünger gemäß biblischer Überlieferung den Heiligen Geist empfangen, sind aus ihrem Versteck hinausgegangen in die Öffentlichkeit und haben mutig den Glauben an Jesus Christus verkündet. Nicht wenige Frauen und Männer der ersten Christengenerationen haben ihr Bekenntnis zu Christus mit dem eigenen Leben bezahlt – und gerade dadurch das Christentum erst groß gemacht: Ihre Entschiedenheit und Klarheit hat die heidnische Umwelt nachhaltig irritiert und viele (insgeheim) beeindruckt.
Das mutige Glaubenszeugnis und das klare Bekenntnis zu Jesus Christus und seiner Botschaft gehören zum alles entscheidenden Kernauftrag der Kirche.
Kirche kann und darf sich nicht zurückziehen in die heimelige Atmosphäre eines immer kleiner und älter werdenden elitären „inner circle“, in welchem sich jene versammeln, die als „heiliger Rest“ noch miteinander beten und feiern in Abgrenzung zur bösen Welt da draußen. Im Gegenteil: Kirche muss mutig nach draußen gehen: Mitten hinein in die Welt, in den Lebensalltag der ganz normalen Menschen: In die Schulen und Kindergärten, in die Büros, Fabriken, Krankenhäuser, Einkaufszentren und Gefängnisse. Kirche muss den Glauben dort leben und verkünden, wo die Menschen sind! Klar ist: Das kann „die Kirche“ nicht von oben her regeln – dazu braucht es jeden einzelnen Christen, der in seinem ganz persönlichen Lebensumfeld Zeugnis gibt.
Denn: Kirche sind wir alle! (Dennis Nagel)
