Muttertag und Vatertag - böse Zungen behaupten, beide Tage sind vor allem durch die mögliche Kommerzialisierung entstanden. In heutigen Zeiten mag man das auch leicht glauben. Kein Werbeprospekt, keine Internetwerbung kommt dieser Tage ohne den Hinweis „Denk dran, bald ist Muttertag (bzw. Vatertag)!“ aus. Pralinen, Blumen, etwas Selbstgebasteltes, Socken, Krawatten, Bier, Werkzeuge … und das ist nur die mittlerweile klassische Produktpalette.
In christlichen Kreisen könnte man sich doch fragen, über welches Geschenk sich Gott zum Mutter- und Vatertag freuen würde? Gott, den wir häufig als „Vater“ bezeichnen, der uns aber in seiner (oder ihrer?) Unermesslichkeit auch wie eine Mutter liebt, hat letztlich zwei „Kommerzfeiertage“, zu denen ihm/ihr mal ein Dank zuteilwerden sollte. Nur können wir Gott nicht einfach Frühstück ans Bett bringen. Wie ehren Sie Gott am Mutter- und Vatertag?
Markus Fischer, Gemeindereferent
