Bei den Montagsturnern ist so einiges möglich – sogar das. Wie? Ganz einfach: Nachdem wir beim Schoßreiter, den wir schon von der Bauernhofstunde kannten, feststellen mussten, dass uns weder das Ochsengespann des Bauern, noch die Pferdekutsche feiner Herrschaften oder ein Pferd in den 60 Minuten sonderlich weit bringen würden, haben wir den schnellsten Flieger bestiegen und sind losgedüst:
Mit einem großen Schwung an den Schaukelringen ging es über den Ärmelkanal, weiter nach Nordamerika zum Grand Canyon und von dort immer Richtung Süden nach Brasilien zu hart umkämpften Fußballpartien! Von Südamerika aus war nach einem Zwischenstopp auf den Fidschi-Inseln, wo beim Kokosnusstransport geholfen wurde, das nächste Ziel Australiens Outback mit seinen Roadtrains, die quer durch die Halle düsten und im Gegensatz zu den Originalen zum Glück auch anhielten, wenn ihnen jemand in die Quere kam. Als nächstes führte unsere Reiseroute über eine große Hängebrücke im Urwald von Borneo, von wo aus es ein Katzensprung zu den Gletscherspalten des Himalayas war. Ein weiteres Muss auf unserer Weltreise war natürlich die Elefantenrüsselrutsche in Kenias Savanne und am Schluss konnten wir endlich mal wieder mit einem Abschlussspiel die Stunde beenden. Auf vielfachen Wunsch gab es: Feuer – Wasser – Sturm, die Weltreisevariante zu Detlev Jöckels „Wir wollen eine Reise machen“, bei der auf Surfbrettern geritten, der Eifelturm nachgestellt oder auf Luftmatratzen entspannt und ums Lagerfeuer der gefangene Fisch gegrillt wurde. Nachdem wir diese Woche schon so viele verschiedene Ziele auf der Erde angesteuert haben, sind wir natürlich gespannt, wo unser nächstes Turnabenteuer stattfinden wird. Wir werden natürlich wieder berichten.


