
Mutig, stark, beherzt - dies ist nicht nur das Jahresmotto die Katholiken, es passt auch sehr genau zur Amtszeit des ehemaligen und des neugewählten Kirchengemeinderates der Epfendorfer St. Remigiuskirche. Denn vieles hatten die Ehemaligen in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt, denke man nur an das sehr gelungene Jubiläumsjahr im Jahr 2023 anlässlich 50 Jahre neue St. Remigiuskirche. Mutig waren die Männer und Frauen an ihre Aufgaben herangetreten, waren stark in ihren Ämtern und haben beherzt alle Hindernisse angegangen und Lösungen gefunden. Und ebenso soll es nun mit dem neuen Kirchengemeinderat weitergehen. Etwas Neues beginnt und mit dem Lied „Vertraut den neuen Wegen“ sprachen die Gottesdienstbesucher den neuen Amtsträgern Mut zu und gleichzeitig den scheidenden Dank aus. Pfarrer Martin Schwer schlug einen Bogen zum neugewählten Papst Leo XIV, dessen Name bei näherer Betrachtung dafür steht, sich dem Neuen der jeweiligen Zeit anzunehmen und damit umzugehen. Denn eben dies wird nun auch Aufgabe der neuen Kirchengemeinderäte sein. Bei der Vorstellung der Frauen und Männer wurde deutlich, dass sich alle auf ihre Aufgabe freuen, sich jedoch auch bewusst sind, dass die eine oder andere Herausforderung auf sie warten wird. Da ist es gut, dass mit Benedikt Sauter und Werner Schinacher zwei Kirchengemeinderäte weiter im Dienst bleiben. Eben diesen beiden war es vorbehalten, Simone Knöpfle Klausmann aus ihrem Dienst zu verabschieden.
10 Jahre lang war Frau Knöpfle Klausmann als zweite gewählte Vorsitzende und gar 15 Jahre als Kirchengemeinderätin aktiv. Mit stehenden Ovationen und langanhaltendem Applaus bedankten sich die Gottesdienstbesucher bei Simone für ihre wirklich bemerkenswerte Arbeit für die Kirchengemeinde. Zur Erinnerung an ihre Schaffenszeit erhielt sie eine originalgetreue Nachbildung des Epfendorfer Kirchturms samt Geläut und Festtagsfahnen, sowie einen Gutschein zum Besuch der Gartenschau in Freudenstadt und einen Blumenstrauß in ihren Farben. Auch hatten sich die ehemaligen Mitglieder des KGR zu jedem Buchstaben ihres Namens passende Eigenschaften überlegt und gaben diese zum Besten. Doch auch Simone Knöpfle Klausmann hatte, wie könnte es anders sein, noch einen Pfeil im Köcher. Damit man sich in der St. Remigiuskirche auch zukünftig an sie erinnern wird, schenkte sie stellvertretend Herrn Pfarrer Schwer ein wunderschönes, violettes Messgewand.
Alle scheidenden Kirchengemeinderäte erhielten als Dank und Anerkennung eine Urkunde der Kirchengemeinde. Frau Knöpfle Klausmann bekam aus den Händen des Pfarrers eine Urkunde der Diözese mitsamt der Martinsnadel, die für das Teilen von Zeit und Kraft steht. Im Anschluss an diesen sehr besonderen Gottesdienst durfte sich jede anwesende Frau anlässlich des Muttertages noch über eine Rose freuen und anschließend konnten sich alle bei strahlendem Sonnenschein bei Sekt und Hefezopf unterhalten und so manche Anekdote aus den letzten Jahren der St. Remigiusgemeinde wurde erzählt.
