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Info-Abend zum Bauvorhaben „Horrenwinkel“ in Steinheim

Gemeinwohlorientierte Bebauung vorgestellt Zu einem gut besuchten Informationsabend am Mittwoch, 28. Januar, begrüßte Pfarrer Angstenberger zahlreiche...
Teilnehmer der Versammlung
Foto: Markus Kunz

Gemeinwohlorientierte Bebauung vorgestellt

Zu einem gut besuchten Informationsabend am Mittwoch, 28. Januar, begrüßte Pfarrer Angstenberger zahlreiche Anwohner und Interessierte im Franziskushaus. Thema war das geplante Bauvorhaben auf dem Grundstück der katholischen Kirchengemeinde im Horrenwinkel (Lönsstraße/Schillerstraße).

Der Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Rudolf Grill, stellte Zielsetzung und bisherige Schritte des Projekts vor. Anliegen der Kirchengemeinde ist eine gemeinwohlorientierte Bebauung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Projektpartnern. Geplant sind drei Baukörper mit insgesamt 19 Wohneinheiten, davon zehn barrierefrei, sowie 20 Stellplätze. Auf eine Tiefgarage wird aus Kostengründen verzichtet.

Die beteiligten Projektpartner erläuterten ihre jeweilige Mitwirkung. Neben Wohnraum für Menschen mit Einschränkungen im Rahmen der Eingliederungshilfe durch die Stiftung Liebenau entstehen auch Wohneinheiten für die Jugendhilfe der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz. In einer Wohngruppe sollen hierfür bis zu acht junge Menschen betreut werden. Architekt Philipps stellte abschließend die Baupläne und Ansichtspläne vor.

In der anschließenden Fragerunde wurden insbesondere Themen wie Jugend- und Eingliederungshilfe sowie die Parksituation diskutiert. Die jeweiligen Projektpartner und der anwesende Bürgermeister Herr Winterhalter erläuterten hierzu ausführlich und überzeugend die Rahmenbedingungen.

Pfarrer Angstenberger beendete die Veranstaltung mit einem Dank und dem Hinweis auf zukünftige weitere Informationen zum Projektfortschritt.

Ich danke dem Kirchengemeinderat Heilig Geist für den langen Atem, dieses Projekt zu verwirklichen. Ich danke besonders dem Vorsitzenden Rudolf Grill, der als treibender Motor und Inspirator über 8 Jahre in unermüdlicher Arbeit, mit viel Zeit und Herzblut, die Projektpartner zusammenhielt und dieses soziale Leuchtturm-Projekt zum Ziel führte. Ich danke auch Arnold Bonert, der in entscheidender Phase als Kirchenpfleger und mit seiner Expertise einen wichtigen Anteil am Gelingen hat. Wir können sehr dankbar sein, dass dieses Gemeinwohl-orientierte Projekt mit vereinten Kräften auf den Weg gebracht wurde.

Pfarrer Pius Angstenberger

Teilnehmer der Versammlung
Foto: Markus Kunz
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Ausgabe 06/2026
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