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Soziales

Inklusionsbegleiterseminar im Rathaus

Vergangenen Samstag fand das vierte „Inklusionsbegleiterseminar“ in Dußlingen statt. Dass Menschen mit und ohne Behinderung in alltäglichen Situationen...

Vergangenen Samstag fand das vierte „Inklusionsbegleiterseminar“ in Dußlingen statt. Dass Menschen mit und ohne Behinderung in alltäglichen Situationen ohne falsche Hemmungen aufeinander zugehen und Barrieren in den Köpfen abbauen, dazu möchte der Landesverband Selbsthilfe körperbehinderter Menschen Baden-Württemberg e.V. (LSK) mit diesem Seminar beitragen. Das Seminar fand in Kooperation mit den Inklusionsbeauftragten der Gemeinden Gomaringen, Nehren und der Kreisbehindertenbeauftragten Frau Silvia Pflumm statt.

Dass das Seminar bereits zum 4. Mal stattfand, zeigt zum einen das anhaltende Interesse zum Thema „Inklusion“ in der Bürgerschaft und die gute Kooperation zwischen den Gemeindeverwaltungen und dem Landesverband. Das Seminar richtete sich an Menschen mit und ohne Einschränkungen, da es Menschen ohne Einschränkungen oft an Informationen mangelt, wie eine geeignete Hilfestellung für Betroffene aussehen kann. Andererseits lernen die Menschen mit Handicap die Bedenken und Ängste kennen, die Menschen ohne Behinderung daran hindert, Hilfe anzubieten.

Im Seminar trafen beide Seiten mit den unterschiedlichsten Charakteren aufeinander und lernten in zwangloser Atmosphäre Hemmungen abzubauen, den Menschen zu sehen und kennenzulernen und so offen aufeinander zuzugehen. Frau Sabine Goetz, die Geschäftsstellenleitung vom LSK, vermittelte den Anwesenden mit ihrer sympathischen Art und Weise nicht nur die rechtlichen Grundlagen der UN-Behindertenrechtskonvention, sondern auch die Gespräche untereinander, die sich im Laufe des Tages verselbständigten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen folgte der Praxisteil „Selbsterfahrung“. Bei schönstem Frühlingswetter fand der Praxisteil im Freien statt. Auf dem Rathausplatz wurde ein kleiner Parcours aufgebaut, um erste Eindrücke aus dem Rollstuhl heraus zu sammeln, Kurven zu meistern und Randsteine zu überwinden. Anschließend wurde die benachbarte Bäckerei auf ihre Barrierefreiheit getestet.

Der Erfahrungsaustausch der neuen Inklusionsbegleiter fand bei Kaffee und einem bunten Kuchenbuffet statt. Als Schlüsselbegriff wurde „Kommunikation“ für ein besseres gegenseitiges Verständnis herausgearbeitet. Gerade zwischen Menschen mit und ohne Einschränkung gilt es, sensibel, achtsam und vor allem respektvoll zu sein.

Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Bürgermeister Thomas Hölsch (Dußlingen), Herrn Bürgermeister Steffen Hess (Gomaringen) und Herrn Bürgermeister Egon Betz (Nehren) für die Unterstützung und Begleitung des Tages. Vielen Dank unserer Kreisbehindertenbeauftragten Frau Silvia Pflumm für die Kooperation und fachliche Unterstützung und Frau Sabine Goetz vom Landesverband Selbsthilfe körperbehinderter Menschen für einen Tag voller neuer Erfahrungen und eindrücklicher Blickwinkelerweiterung.

Silke HornungNicole Zimmermann und Peter FöllHans Rebmann

InklusionsbeauftragteInklusionsbeauftragteInklusionsbeauftragter

Gemeinde DußlingenGemeinde GomaringenGemeinde Nehren

Erscheinung
Gemeindebote Dußlingen
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Ausgabe 18/2026
von Gemeinde Dußlingen
29.04.2026
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