In den repräsentativen Räumen des Priesterseminars Speyer traf sich der Pfarreirat Ettlingen von Freitagabend, 6. bis Samstagnachmittag, 7.2. zu einer intensiven Klausur. Fast alle Mitglieder des Rates folgten der Einladung, um sich auf die gemeinsame Arbeit in der neuen Amtszeit vorzubereiten.
Nach dem Abendessen am Freitagabend rückte ein geistlicher Einstieg die Vision der Gründungsvereinbarung in den Fokus. Wie kann der Pfarreirat die Vision von Begegnung, Freude, Teilen mit ermöglichen? Dazu widmeten sich die Teilnehmer/-innen den vier Modulen, die die Erzdiözese für einen guten Start in die Amtszeit empfiehlt:
- So tickt die Pfarrei: Wie versteht die Erzdiözese die künftige Struktur der Pastoral?
- Zusammenarbeit nach innen und außen: Wie kann der Pfarreirat zusammenarbeiten und die Gremien und Teams stärken?
- Strategie: Welche Ziele leiten uns, und wie setzen wir sie um?
- Die Pfarrei als dynamisches Netzwerk: Wie gelingt Kommunikation und Vernetzung?
Renate Mayer-Franz und Bettina Brugger von der Diözesanen AG Kirchenentwicklung begleiteten die Gruppe methodisch abwechslungsreich durch Inputs, Gruppenarbeit und Plenumsdiskussionen.
Sehr intensiv setzte sich der Rat mit den eigenen Haltungen auseinander, die die Zusammenarbeit prägen sollen: Transparenz, das Große und Ganze im Blick, Wertschätzung und Respekt, Offenheit und Einheit, konstruktive Lösungsorientierung, Präsenz und Engagement. So will der Pfarreirat untereinander und mit den anderen Akteuren der Pfarrei zusammenarbeiten. Ein spielerischer Einstieg führte zum Thema Strategie: Wie kann man strategisch vorgehen? Was ist wichtig? Wie lassen sich die Ziele der Gründungsvereinbarung umsetzen? Besonders die Kommunikation in einem so komplexen Gebilde wurde als zentrale Aufgabe identifiziert. Der Rat erarbeitete Vorschläge für Regelkommunikation und themen- sowie anlassbezogene Vernetzung – unterstützt durch technische Plattformen der Diözese. Die sehr arbeitsreiche Klausur endete mit einem Feedback, in dem die gute Gemeinschaft besonders hervorgehoben wurde. Ein geistlicher Abschluss rundete das Wochenende ab.