
Ende September fand unser Jahresausflug statt, dem wir schon lange entgegengefiebert hatten, denn unser Ziel war diesmal ganz speziell – es war die Klinik für integrative Medizin in Heidenheim.
Nach einer 1½ stündigen Busfahrt waren wir am Zielort angekommen und wurden dort freudig begrüßt von Dr. med. Tobias Daumüller (einem der 3 Ärzte der Belegklinik) und Herrn Günter Luft (1. Vorsitzender des Fördervereins für Naturheilweisen).
Herr Luft berichtete über die Entstehungsgeschichte der Klinik für integrative Medizin und des Fördervereins, während Dr. med. Daumüller mit einem Teil der Reisegruppe in der Klinik unterwegs war. Er sprach über den Nutzen und die Möglichkeiten dieser erweiterten Heilkunst im stationären Bereich. Er wies darauf hin, dass hier die ganzheitliche Behandlung des Menschen im Vordergrund steht, unter Anwendung von Anthroposophie, Homöopathie und naturheilkundlicher Therapie. Dabei steht ein reichhaltiger Schatz von Arzneimitteln aus allen Naturreichen im Zusammenwirken mit einer Vielfalt an äußeren Anwendungen zur Verfügung, wie Wickel für verschiedene Organbereiche, rhythmische Einreibungen und Bäder sowie Heileurythmie, Kunsttherapie und Physiotherapie. Für diese Behandlungen ist ein engagiertes Pflegeteam im Einsatz.
Man spürte dort die besondere Atmosphäre.
Hier passte das Zitat von Paracelsus „Das HEILEN ist die edelste Perle und der höchste Schatz, die in der Medizin an erster Stelle steht – und nichts auf Erden, das höher bewertet werden könnte als das HEILEN der Kranken.“
Nach der Verabschiedung in der Klinik nahmen wir diese Eindrücke mit auf den Weg. Der führte uns zunächst nach Nattheim, wo bereits ein Mittagessen zur Stärkung auf uns wartete.
Danach ging es freudig weiter – denn wir hatten ja noch eine Attraktion vor uns – das Steiff-Museum in Gingen a.d. Brenz. Für mich ein unvergessliches Erlebnis. Vielleicht ging es auch einigen anderen Mitreisenden so, dass sie sich in Kindertage zurückversetzt fühlten. Das Grinsen auf manchem Gesicht ließ jedenfalls darauf schließen.
Zum Abschluss genossen wir vor der Rückfahrt im Museums Café Bistro Knopf noch Kaffee und Kuchen.
Vielleicht tragen ja auch solche Erlebnis-Tage ein Stückchen zu unserer Heilung bei.


